Nach US-Tour Argentiniens Nationalspieler beim Schmuggeln erwischt

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Nach einem US-Trip mit zwei Testspielen gegen Guatemala und Kolumbien kehrte die argentinische Nationalmannschaft in ihre Heimat zurück und versuchte Waren am heimischen Zoll vorbeizuschleusen. Foto: imago/Icon SMINach einem US-Trip mit zwei Testspielen gegen Guatemala und Kolumbien kehrte die argentinische Nationalmannschaft in ihre Heimat zurück und versuchte Waren am heimischen Zoll vorbeizuschleusen. Foto: imago/Icon SMI

Buenos Aires. Nach einem US-Trip erlebte die argentinische Fußball-Nationalmannschaft bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung.

Nach zwei Testspielen in den USA (0:0 gegen Kolumbien/3:0 gegen Guatemala) staunten Argentiniens Fußball-Nationalspieler am Flughafen in Bueonos Aires nicht schlecht: Nach ihrer Rückkehr in die Heimat nahmen die heimischen Zollbehörden am Flughafen Ezeiza elf Kisten aus dem Reisegepäck in Beschlag. Die Verantwortlichen des argentinischen Verbandes AFA hatten versucht die anmeldepflichtigen Waren am sogenannten grünen Ausgang durchzuschleusen. Doch die Behörden verhinderten den Zollbetrug. Laut den Behörden verbargen sich Waren im Wert von zirka 25.000 Euro in den Kisten. Im argentinischen Kader standen unter anderem der Stuttgarter Santiago Ascacibar oder Juves-Stürmerstar Paolo Dybala. Lionel Messi hingegen war bei der US-Tour nicht dabei. 

Tweet der argentinischen Zollbehörden



Der argentinische Verband versuchte umgehend die Situation mit einer Pressemitteilung zu entschärfen und erklärte, dass es sich bei den beschlagnahmten Waren um Material zur Videoanalyse und für Kinesiologie handle, die die Nationalmannschaft normalerweise bei Spielen und im Training benutzt". 

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Tweet des argentinischen Fußball-Verbandes


Auf dem veröffentlichten Tweet der Zollbehörden AFIP sieht man aber deutlich, dass auch andere Waren darunter waren, wie zum Beispiel Lego-Spielzeug. Deshalb widersprach die Zollbehörde der Erklärung des Fußballverbandes auch mit eigenen Fotos. Zu sehen sind auf den veröffentlichten Bildern unter anderem Elektronikartikel, Musikinstrumente, Kinderspielzeug und neuwertige Kleidungsstücke. Die Freigabe der Waren bedarf nun eines richterlichen Urteils.




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