Fußball Medien: Spanien erwägt Kandidatur für EM 2028 oder WM 2030

Von dpa

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2012 feierte die spanische Nationalmannschaft (hier mit Iker Casillas) die Europameisterschaft. Foto: imago/Alterphotos2012 feierte die spanische Nationalmannschaft (hier mit Iker Casillas) die Europameisterschaft. Foto: imago/Alterphotos

Madrid. FIFA-Chef Gianni Infantino sprach jetzt mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez – über WM- und EM-Turniere?

Spanien hat nach Medienberichten erste Gespräche über eine Kandidatur für die Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft 2028 oder der WM 2030 aufgenommen. Ministerpräsident Pedro Sánchez empfing am Mittwoch im Madrider Regierungspalast Moncloa den Präsidenten des Weltverbandes FIFA, Gianni Infantino, sowie den spanischen Verbandschef Luis Rubiales. Obwohl die Teilnehmer des Treffens vorerst nichts bestätigten, berichteten gewöhnlich gut informierte spanische Medien, das Hauptthema der Unterredung sei die Ausrichtung eines großen internationalen Turniers gewesen. 

Arbeitsgruppen zum Wohle des spanischen Fußballs

Nach der Zusammenkunft sagte Rubiales vor Journalisten, das Treffen sei "sehr freundlich und produktiv" gewesen. Man habe die Gründung "von Arbeitsgruppen zum Wohle des spanischen Fußballs" beschlossen. Infantino erklärte lediglich: "Das Wichtige ist, dass die Beziehungen zwischen der Regierung und dem spanischen Verband gut sind." 

Der Radiosender "Cadena Ser" versicherte, der als Chef des RFEF-Verbandes seit Mai 2018 amtierende Rubiales habe sich zum Hauptziel gesetzt, die WM 2030 nach Spanien zu holen. Die Sportzeitung "Marca" schrieb dagegen in der Online-Ausgabe, wahrscheinlicher sei eine Bewerbung des Landes um die Europameisterschaft 2028. Bei den Gesprächen mit Portugal und Marokko zur gemeinsamen Ausrichtung der WM 2030 seien nämlich keine Fortschritte erzielt worden, hieß es.  


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