Am Samstag zu Gast beim VfL Osnabrück KSC-Kapitän David Pisot will in die 2. Bundesliga

Meine Nachrichten

Um das Thema Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Ehrgeizig: David Pisot will mit dem KSC in die 2. Bundesliga. Foto: imago/foto2pressEhrgeizig: David Pisot will mit dem KSC in die 2. Bundesliga. Foto: imago/foto2press 

Karlsruhe. Rückkehr zur alten Wirkungsstätte: KSC-Kapitän David Pisot trug von 2012 bis 2016 das Trikot des VfL Osnabrück. Der Dauerbrenner in der 3. Liga ist ein umsichtiger Innenverteidiger, der eher selten auf Fouls zurückgreifen muss. Sein sportliches Ziel ist und bleibt die 2. Bundesliga.

Er wird älter, aber man merkt es ihm nicht an. In der vergangenen Saison absolvierte David Pisot alle 38 Spiele in der 3. Liga und untermauerte seinen Ruf als Dauerbrenner. Seit 2012 hat der Innenverteidiger gerade mal zehn Pflichtspiele verpasst – beim VfL Osnabrück (bis 2016), bei den Würzburger Kickers (bis 2017) und seit 2017 beim Karlsruher SC. Am Samstag kommt er als KSC-Kapitän zur Bremer Brücke.



31 ist er gerade geworden, es gibt nicht viele Anzeichen für ein nahes Karriereende. Pisot ist von schweren Verletzungen verschont geblieben, was kein Zufall ist. So hart er im Zweikampf sein kann, so gern klärt Pisot bedrohliche Situationen schon im Ansatz – mit gutem Auge, Schnelligkeit und Ballsicherheit.

Nur zwei Platzverweise in der Karriere

Auf Fouls muss er deshalb nur ganz selten zurückgreifen. Er quittierte nur zwei Platzverweise und kam bisher mit zwei Gelbsperren über die Runden – in 378 Profieinsätzen seit 2006/07.

Damals trug er das Trikot des VfB Stuttgart, in dessen erfolgreicher Nachwuchsschmiede er ausgebildet wurde. 2005 wurde er mit der U 19 der Schwaben deutscher Meister, an der Seite von Andreas Beck, Serdar Tasci und Adam Szalai.

Der Traum von der 2. Bundesliga

Natürlich träumte auch Pisot von der Bundesliga, und als er nach einer starken ersten Seniorensaison in der U 23 des VfB am 20. Oktober 2007 von Cheftrainer Armin Veh für die Startelf im Bundesligaspiel beim Hamburger SV (1:4) nominiert wurde, sollte das der Anfang sein.

Doch es blieb der einzige Einsatz in der Eliteliga. In der 3. Liga war Pisot recht bald ein herausragender Innenverteidiger, spielte mit seinen Clubs um den Aufstieg, der ihm 2010 mit dem FC Ingolstadt zum ersten Mal gelang.

Wechsel von Osnabrück zu den Würzburger Kickers

Osnabrück verließ er nach vier Jahren, weil er mit Macht in der 2. Bundesliga wollte. Tatsächlich war er bei den Würzburger Kickers eine Bank, doch den Abstieg konnte er nicht verhindern. Der Wechsel zum KSC eröffnete die nächste Chance zum Aufstieg, doch in der Relegation gegen Erzgebirge Aue platzte der Traum.

„Bescheiden bleiben, konstant spielen, von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen“ – so hat er mal seinen Leitsatz formuliert. Der liebevolle Familienvater vergisst bei kaum einem Interview den Dank an seine Adoptiveltern, die den Sohn eines Amerikaners und einer Deutschen als Kleinkind aufnahmen: „Sie sind meine Eltern, haben mich auf allen Stationen begleitet und großen Anteil an dem, was ich bin.“ 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN