Polizeilicher Notstand Spielabsage wegen Erdogan? Hertha BSC will Klarheit

Von dpa

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Die Berliner Polizei fordert, dass während des Erdogan-Besuchs in Berlin der polizeilichen Notstand ausgerufen wird. Foto: imago/Matthias KochDie Berliner Polizei fordert, dass während des Erdogan-Besuchs in Berlin der polizeilichen Notstand ausgerufen wird. Foto: imago/Matthias Koch

Berlin. Wegen des Berlin-Besuchs des türkischen Präsidenten droht eine Verlegung des Bundesliga-Spiels gegen den Rekordmeister.

Fußball-Bundesligist Hertha BSC fordert eine schnelle Entscheidung, ob das für den 28. September angesetzte Heimspiel gegen Bayern München stattfindet. "Wir wollen möglichst schnell Klarheit haben", sagte Marcus Jung, Leiter Kommunikation und Medien bei Hertha BSC, am Mittwoch am Rande des Mannschaftstrainings.

Weil zur selben Zeit der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zum Staatsbesuch nach Berlin kommt, hat die Polizei aus Kapazitätsgründen Sicherheitsbedenken geäußert. Das entsprechende Schreiben des Gesamtpersonalrats der Polizei werde jetzt geprüft, sagte ein Sprecher der Berliner Innenverwaltung am Mittwoch.

Die "Bild"-Zeitung (Mittwoch) zitierte den Gesamtpersonalrat mit den Worten, Innensenator Andreas Geisel (SPD) solle den polizeilichen Notstand ausrufen. Auch der "Tagesspiegel" hatte über Sicherheitsbedenken von Beamten berichtet. Der Sprecher der Innenverwaltung betonte, es gebe keinen polizeilichen Notstand. Bei Großlagen könnten auch Kräfte aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei angefordert werden.



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