Fußballvereine immer kreativer Von Mangas und Ninjas: Die bizarrsten Spielervorstellungen europäischer Topclubs

Meine Nachrichten

Um das Thema Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Beim FC Villarreal zeigte man sich besonders kreativ. Foto: Twitter/Villarreal CFBeim FC Villarreal zeigte man sich besonders kreativ. Foto: Twitter/Villarreal CF

Hamburg. Die Social-Media-Abteilungen europäischer Fußballlclubs übertrumpfen sich mittlerweile regelmäßig in Sachen Aufwand und Spektakel einer Transferverkündung angeht. Eine Auswahl im Folgenden.

Europas Fußballvereine zeigen sich immer kreativer, wenn es um die Verkündungen von Spielerverpflichtungen geht. Genügte in den Zeiten vor dem Internet eine schnöde Pressemitteilung, um die Medien zu informieren, übertrumpfen sich die Social-Media-Abteilungen der Clubs heute regelmäßig, was Aufwand und Spektakel einer Transferverkündung angeht. Wir zeigen Ihnen an dieser Stelle einige bemerkenswerte Videos:

Takashi Inui (Betis Sevilla)

Der spanische Erstligist zeigte sich bei der Verpflichtung des ehemaligen Frankfurters Takashi Inui vom Ligakonkurrenten Eibar phantasievoll. Um einen Bezug zu Inuis japanischer Herkunft herzustellen, produzierten die Andalusier ein Video, in dem diverse Manga-Titel vorkommen. Neben dem Drachen aus Dragon Ball sind unter anderem Luigi, Bruder von Super Mario, und eine Figur aus dem Comic Doraemon zu sehen.

Santi Cazorla (FC Villarreal)

Der spanische Club FC Villarreal verzichtete auf die aufwändige Produktion eines Videos und beorderte mal lieber einen Zauberer ins heimische Stadion "Cerámica", auf dessen Tribünen sich zahlreiche Fans eingefunden hatten. Sie waren zur offiziellen Präsentation von Rückkehrer Santi Cazorla gekommen. Der Europameister von 2008 hatte bereits zwischen 2003 und 2011 für die "Submarinos" gespielt und war im Sommer vom FC Arsenal zurückgeholt worden. Doch von Cazorla war bei dessen Präsentation erstmal nichts zu sehen. Stattdessen schauten die Fans auf eine mitten auf dem Spielfeld stehende, leere Glasröhre, aus der weißer Dampf emporstieg. Ein Zauberer wirbelte ein paar Mal mit den Armen, laute Musik drang durch die Stadionlautsprecher und dann ... sehen Sie selbst:

Gianluigi Buffon (Paris St. Germain)

Der italienische Kultkeeper wurde nach seinem Wechsel von Juventus Turin zu Paris St. Germain von seinem neuen Arbeitgeber mit Klasse vorgestellt. Einziger Störfaktor in dem Video aus der Modehauptstadt Paris: Der Anzug, den der Schneider für den Italiener zurechtlegt, ist von einer deutschen Modemarke ...

Radja Nainggolan (Inter Mailand)

Der Spitzname des belgischen Mittelfeldmotors lautet "Ninja", was lag da für seinen neuen Club Inter Mailand näher, als ihm zu Ehren ein Ninja-Video zu produzieren.

Fabio (FC Nantes)

Der französische Club FC Nantes bemühte eigens "Alexa", um sich über den neuesten Transfer zu erkundigen. "Ok google, wer ist die neueste Verpflichtung des FC Nantes?", fragt eine Männerstimme, woraufhin "Alexa" freundlich die Ankunft des ehemaligen brasilianischen Nationalspielers inklusive seiner sportlichen Vita säuselt.

Patrik Schick (AS Rom)

Bereits im Jahr 2017 sorgte die Art und Weise, wie der AS Rom seinen Neuzugang Patrick Schick vorstellte, für Aufsehen. Die in dem Videoclip zusammengestellten Bilder ergeben kaum einen Sinn, bis auf Vereinslegende Francesco Totti, der dem Neuzugang aus Tschechien den Verein AS Rom zulost. 

Sergio Canales (Betis Sevilla)

Betis findet noch ein zweites Mal Aufnahme in diese Liste, denn die Verkündung von Sergio Canales' Wechsel in diesem Sommer war einfach viel zu kreativ, um nicht hier aufgeführt zu werden: Etwa eine Minute lang "zappt" man sich durch verschiedenste Programm, ehe dann der Protagonist, dessen Name ins Deutsche übersetzt "Kanäle" bedeutet, auftaucht und dem Zuseher sagt: "Hör' auf, Kanäle zu suchen, ich bin hier!"

Kevin Strootman (Olympique Marseille)

Die Franzosen verkündeten den Transfer des Niederländers vom AS Rom mit einem Video im "Fortnite"-Style. Strootman wird als Flying Dutchman dargestellt, gleitet auf den Trainingsplatz, zieht ein paar Trainingsklamotten an und erledigt dann einen Gegenspieler mit einem gezielten Schuss. Alle Fans des beliebten Spiels "Fortnite" dürften eine Freude an dem Vide haben.

Paco Alcacer (Borussia Dortmund)

Borussia Dortmund und sein neuer Stürmer Paco Alcacer scheinen sich über das Internet gefunden zu haben. Das suggeriert zumindest der Spot, den die Social-Media-Abteilung des BVB anlässlich des Transfers des Angreifers vom FC Barcelona produzierte. Es zeigt sowohl Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc als auch den Spieler, wie die beiden über ihr Handy wischen. Als sie sich gegenseitig auf dem Bildschirm entdecken, drücken beide ein "Like" – und prompt gelingt ein Match. Ob die Beziehung Früchte (oder Tore) trägt, muss noch abgewartet werden ...






Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN