Tennis-Profi mit Ausraster Serena Williams wird nach Skandal-Finale mit Geldbuße belegt

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Serena Williams legte sich mit dem Stuhlschiedsrichter Carlos Ramos an. Foto: imago/PanoramiCSerena Williams legte sich mit dem Stuhlschiedsrichter Carlos Ramos an. Foto: imago/PanoramiC

New York. Tennis-Star Serena Williams beleidigte im Finale der US-Open den Schiedsrichter aufs Übelste. Nun muss sie zahlen.

"Lügner", "Dieb", "du schuldest mir eine Entschuldigung" – mit diesen heftigen Vorwürfen konfrontierte Tennis-Star Serena Williams den Schiedsrichter während des Finales der US-Open, welches sie gegen die Japanerin Naomi Osaka verlor. Nun muss Williams die Konsequenzen tragen: Insgesamt 17.000 US-Dollar (14.700 Euro) muss sie zahlen. Das teilte das Schiedsrichter-Büro des Grand-Slam-Turniers mit.


Die Strafe setzt sich in der Höhe wie folgt zusammen: unerlaubtes Coaching (4000 Dollar), Beleidigung von Schiedsrichter Carlos Ramos (10.000 Dollar) und das Zerbrechen ihres Schlägers (3000 Dollar). Die Strafe wird von ihrer Turnierprämie (1,85 Millionen Dollar) abgezogen.

Sexismus-Vorwurf

Nachdem Williams wegen unerlaubten Coachings zu Beginn des zweiten Satzes von Ramos verwarnt worden war, zerstörte sie zudem noch ihren Schläger. Hierfür kassierte die US-Amerikanerin ihre zweite Verwarnung und erhielt einen Punktabzug. Nach dem Match warf Williams dem Schiedsrichter sogar Sexismus vor.


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