Kevin-Prince Boateng über DFB-Team: Wollten so einen wie mich nicht

Von dpa

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Kevin-Prince Boateng spielt seit dieser Saison für US Sassuolo. Foto: imago/HochZwei/SyndicationKevin-Prince Boateng spielt seit dieser Saison für US Sassuolo. Foto: imago/HochZwei/Syndication

Rom. Kevin-Prince Boateng erklärt, warum er sich damals gegen die deutsche Nationalmannschaft entschied und für Ghana auflief.

Der frühere Bundesligaspieler Kevin-Prince Boateng trauert der verpassten Karriere in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht hinterher. Er bereue es nicht, dort nicht zum Zug gekommen zu sein, sagte Boateng der "Gazzetta dello Sport" (Freitag). "Ich hatte keinen Platz in der deutschen Nationalmannschaft, weil ich sage, was ich denke. Vor Jahren wollten sie so einen nicht", sagte der Mittelfeldspieler des italienischen Erstligisten US Sassuolo Calcio.

Statt für Deutschland spielt Boateng für Ghana. "Ich wollte für meine Heimat spielen, das repräsentieren, was ich bin, also habe ich Ghana gewählt." Wie sein Halbbruder Jérôme Boateng, Spieler des FC Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft, hatte er seine Karriere in der Jugendmannschaft des DFB begonnen.

Der Trainer, der den 31-Jährigen während seiner Laufbahn am meisten beeinflusst habe, sei Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund gewesen, sagte Boateng. Damals, 2009, habe er jemanden gebraucht, der ihn motiviert, "jemanden, der mit mir redet, auch auf harte Weise, wie ein Vater".


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