Im Video Lautern-Kicker rastet im Interview aus – jetzt ermittelt der DFB

Von Gregory Straub und dpa

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Jan Löhmannsröben diskutierte schon während des Spiels mit dem Schiedsrichter. Foto: imago/Picture Point LEJan Löhmannsröben diskutierte schon während des Spiels mit dem Schiedsrichter. Foto: imago/Picture Point LE

Zwickau/Frankfurt. Wegen eines Elfmeters flippt Jan Löhmannsröben am Mikrofon verbal voll aus. Der DFB-Kontrollausschuss hat Ermittlungen aufgenommen.

Interview-Skandal in der 3. Liga: Nach einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters flippt Kaiserslauterns Spieler Jan Löhmannsröben im Interview aus und lässt kein gutes Haar an Schiedsrichter Markus Wollenleber. Nach dem verbalen Fauxpas ermittelt jetzt der DFB-Kontrollausschuss. 

Die Pfälzer hatten bei ihrem Auswärtsspiel beim FSV Zwickau bis in die Nachspielzeit mit 1:0 geführt, ehe ein umstrittener Elfmeter den Gastgebern doch noch einen Punktgewinn sicherte: Löhmannsröben hatte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand gespielt, weshalb auf Handelfmeter gegen den FCK entschieden wurde. Allerdings wurde der Abwehrspieler zuvor klar durch einen Ellenbogenschlag ins Gesicht behindert. "Ja, wenn das kein Foulspiel ist, ja leck mich am Arsch, Alter. Wie kann man das nicht sehen?", sagte der Lautern-Profi. "Irgendwann platzt mir die Krawatte, ehrlich!"

"Also wenn das ein Schiri ist, weiß‘ nicht Digga, soll der Cornflakes zählen gehen“, haute Löhmannsröben nach dem Spiel aufgewühlt am Mikrofon von "Telekom Sport" weiter drauf, ehe er den Unparteiischen eine schlaflose Woche wünschte. Über die etwa eine Minute lange Tirade wird in den nächsten Tagen vermutlich noch öfters gesprochen werden. 

Hier sehen Sie das Interview im Video:


Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ermittelt jetzt gegen Jan Löhmannsröben vom Drittligisten 1. FC Kaiserslautern. Dies bestätigte ein Sprecher des Verbandes am Montag. Löhmannsröben wurde demnach dazu aufgefordert, zu seinen Aussagen nach dem 1:1 in Zwickau Stellung zu beziehen.



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