Kantersieg in Spanien Acht Tore – "Barca" zerlegt Aufsteiger

Von dpa

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Lionel Messi erzielte gegen Huesca zwei Tore. Foto: imago/Action PlusLionel Messi erzielte gegen Huesca zwei Tore. Foto: imago/Action Plus

Barcelona. Nachdem sich die Katalanen in der ersten Halbzeit noch mühten, gab es in den zweiten 45 Minuten kein Halten mehr.

Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona ist mit einem Kantersieg an die Spitze der Primera Division gestürmt. Der Titelverteidiger setzte sich am Sonntag mit 8:2 (3:2) gegen SD Huesca durch und feierte den dritten Erfolg im dritten Ligaspiel. Das Team um Superstar Lionel Messi liegt mit zwei Toren vor dem punktgleichen Champions-League-Gewinner Real Madrid. Real war am Samstag mit einem 4:1 (1:1) gegen CD Leganes ebenfalls zum dritten Sieg gekommen.

Barcelona tat sich vor der Pause noch etwas schwer gegen den Aufsteiger. Cucho Hernandez (3.) hatte die Gäste überraschend in Führung geschossen. Messi (16.), ein Eigentor durch Huescas Pulido (24.) und Luis Suarez (39.) sorgten für die Wende, ehe Alex Gallar (42.) noch der Anschluss gelang. Nach dem Wechsel schossen der Ex-Dortmunder Ousmane Dembelé (48.), Ivan Rakitic (52.), erneut Messi (61.), Jordi Alba (81.) und Suarez (90.+3) per Elfmeter den deutlichen Erfolg heraus.


Ex-Bayernspieler Arturo Vidal (z.v.l.) saß zunächst auf der Bank und wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Foto: imago/Photosport


Für Real trafen am Samstagabend der Waliser Gareth Bale (17.), Doppeltorschütze Karim Benzema (50./61.) und Sergio Ramos per Foulelfmeter (66). Ebenfalls vom Elfmeterpunkt hatte Guido Carrillo für die Gäste zwischenzeitlich ausgeglichen (24.).

Borussia Dortmunds Champions-League-Gegner Atlético Madrid hatte zuvor die erste Niederlage kassiert. Die Mannschaft um Weltmeister Antoine Griezmann verlor bei Celta Vigo mit 0:2 (0:0). Innerhalb von sechs Minuten machten Maxi Gomez (46.) und Iago Aspas (52.) den Heimerfolg perfekt. Atlético musste nach der Gelb-Roten Karte für Abwehrspieler Stefan Savic (70.) gut 20 Minuten mit neun Feldspielern auskommen.


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