Deutsche Teams mit Losglück Champions League: Bayern, Schalke, Hoffenheim und Dortmund mit lösbaren Aufgaben

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Bayern-Trainer Niko Kovac hat gut Lachen: Sein FC Bayern hat in der Champions League eine einfache Gruppe erwischt. Foto: imago/Frank Hoermann/SVEN SIMONBayern-Trainer Niko Kovac hat gut Lachen: Sein FC Bayern hat in der Champions League eine einfache Gruppe erwischt. Foto: imago/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Osnabrück. Wer sind die deutschen Gegner und was muss man über die Champions League wissen? Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Lösbare Aufgaben für alle vier deutschen Teilnehmer hat die Auslosung der Fußball-Champions League ergeben. Bayern München, dem FC Schalke 04, 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund blieb eine „Hammergruppe“ erspart. 

Hier können Sie die Auslosung im Live-Ticker nachlesen

Dabei wären auch durchaus andere und für die Fans wesentlich attraktivere Konstellationen denkbar gewesen. Aus sportlicher und damit auch finanzieller Sicht werden die Clubvertreter die Auslosung in Monaco aber zufrieden verfolgt haben.

Mit wem bekommen es die Bayern zu tun? Als Gruppenkopf bleiben dem Rekordmeister die ganz dicken Brocken traditionell erspart. Benfica Lissabon und Ajax Amsterdam sind zwar klangvolle Namen, auf dem Weg ins Achtelfinale dürften sie für die Bayern aber ebenso wenig ein Hindernis darstellen wie AEK Athen.



Auf wen trifft Schalke? In Topf 3 in die Auslosung gegangen, wäre vieles möglich geworden. Lokomotive Moskau (mit Benedikt Höwedes) dürfte der einfachste der acht Gruppenköpfe sein. Dazu gesellen sich mit dem FC Porto und Galatasaray Istanbul die Meister aus Portugal und der Türkei. Mit Ausnahme des Spiels gegen Galatasaray dürfte es schwierig werden, das Stadion voll zu bekommen. Gleichzeitig haben alle drei Gegner durchaus Qualität – eine knifflige Gruppe.



Wie sind Dortmunds Chancen auf das Achtelfinale? Ebenfalls nicht schlecht. Atletico Madrid versprüht nach wie vor keinen großen Glanz, ist aber mittlerweile ein Schwergewicht im europäischen Fußball. Der AS Monaco entwickelt seit Jahren talentierte Spieler und verkauft sie dann für hohe Ablösesummen. Diese Partie dürfte unangenehme Erinnerungen hervorrufen. Vor dem letzten Aufeinandertreffen im Viertelfinale der Saison 2016/17 war der Dortmunder Bus von einem Attentäter attackiert worden. Der FC Brügge taucht immer mal wieder in der Champions League auf, ist aber meist nicht mehr als ein Mitläufer.



Und Neuling Hoffenheim? Mit Manchester City und Trainer Pep Guardiola kommt einer der Topfavoriten auf den Titel ins Kraichgau. Schachtjor Donezk und Olympique Lyon sind unangenehme Gegner, aber auch alles andere als unschlagbar.



Gibt es denn überhaupt eine „Hammergruppe“? Am ehesten ist das Gruppe C. Für Paris Saint Germain, den SSC Neapel und Vorjahresfinalist FC Liverpool ist in den Planungen ein Ausscheiden in der Vorrunde sicherlich nicht eingeplant. Einen der drei (dazu kommt Roter Stern Belgrad) wird es aber mindestens erwischen.

Wie ist der Spielmodus? Hier ist alles beim Alten geblieben, schließlich soll die Gelddruckmaschine Champions League nicht gestoppt werden. Die Gruppenphase startet am 18. September und endet am 12. Dezember. Das Endspiel ist für den 1. Juni im Estadio Metropolitano in Madrid angesetzt. In der Königsklasse gibt es künftig zwei Anstoßzeiten. Gespielt wird um 19 und um 21 Uhr.

Winkt erneut das große Geld? Top-Clubs wie der FC Bayern oder Real Madrid können mehr als 100 Millionen Euro an Preisgeld einnehmen. Möglich macht das der neue Verteilungsschlüssel, über den insgesamt 2,04 Milliarden Euro an die Teilnehmer ausgeschüttet werden. So bekommen die Bayern zum Beispiel allein schon 50 Millionen Euro an Prämien, bevor das erste Spiel bestritten wurde. Hoffenheim klettert in der Koeffizienten-Rangliste einen Platz nach oben, da RB Salzburg die Qualifikation nicht geschafft hat. Das bedeutet gleich ein Plus von einer Million Euro.

Wo wird die Champions League im TV gezeigt? Erstmals seit der Einführung in der Saison 1992/93 wird es kein Spiel im Free TV geben, es sei denn, eine deutsche Mannschaft erreicht das Finale. Bezahlsender Sky und der Streamingdienst DAZN teilen sich die Übertragung, die durchaus verwirrend daherkommt. Sky überträgt 34 Spiele, zeigt aber weiterhin die beliebten Konferenzen. Bei DAZN laufen 110 Partien, Halbfinals und Endspiel sind bei beiden Anbietern zu sehen. Das Abo kostet 9,99 Euro (DAZN) bzw. ab 19,99 Euro (Sky).


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