Zahlen, Daten, Fakten Profi-Wissen zum 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga

Von Udo Muras

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Gegen Wolfsburg sah Matija Nastasic die Rote Karte. Am Wochenende könnte Schalke den 100. Platzverweis in der Bundesliga kassieren. Foto: imago/RHR-FotoGegen Wolfsburg sah Matija Nastasic die Rote Karte. Am Wochenende könnte Schalke den 100. Platzverweis in der Bundesliga kassieren. Foto: imago/RHR-Foto

Frankfurt. In der Fußball-Bundesliga steht am Wochenende der 2. Spieltag der neuen Saison an. Wir haben die wichtigsten Infos zu den Partien zusammengetragen - ein bisschen Angeberwissen gibt es noch obendrauf.

Hannover 96 – Borussia Dortmund

Die Heimbilanz gegen den BVB ist negativ (8-7-11), aber im August hat 96 dieses Duell nie verloren. Ebenso wenig wie die letzten vier Freitag-Heimspiele in der Liga. Der BVB traf seit 1966 (!) dort immer, Trainer Favre gewann fünf der letzten sechs Duelle mit 96.

Eröffnen den Spieltag: Borussia Dortmund und Hannover 96. Foto: imago/Thomas Bielefeld

1899 Hoffenheim – SC Freiburg

Falls SC-Trainer Christian Streich weiterhin ausfällt, muss das kein Nachteil sein: in Hoffenheim gewann Freiburg mit ihm nie (0-3-2). Der einzige Auswärtssieg überhaupt in 16 Duellen dieser Klubs glückte dem SC, der bei der TSG immer traf, 2010 (1:0).

Sein Einsatz ist fraglich: Freiburgs Trainer Christian Streich hatte einen Bandscheibenvorfall. Foto: Witters/Thorsten Wagner

Bayer Leverkusen – VfL Wolfsburg

In allen 44 Duellen gab’s Tore, in den letzten zehn mindestens drei. Bayer verlor dabei nur ein Heimspiel – im Februar 2015 (4:5). VfL-Trainer Bruno Labbadia gewann zuletzt vor 21 Jahren, als Werder-Profi, gegen Bayer – auf der Bank nie (0-4-8). Schlägt’s 13 für Bruno?

Darf er endlich mal gegen Bayer jubeln? Trainer Bruno Labbadia. Foto: imago/Hüber

Eintracht Frankfurt – Werder Bremen

Gegen Werder feierte Eintracht ihre meisten Siege (35). Die letzte Heimpleite gab es im Mai 2009 (0:5). Werder ist seit 21. April in der Liga ungeschlagen, kassierte in den letzten zwölf Gastspielen aber stets Tore. Das nächste ist Nummer 1600!

Bleibt Werder auch gegen Frankfurt ungeschlagen? Foto; imago/Joachim Sielski.

FC Augsburg – Borussia Mönchengladbach

In Augsburg hat Borussia noch nie gewonnen (0-4-3). Klappt es endlich, wäre es zugleich der 150. Bundesligasieg für Trainer Hecking, der wiederum in Augsburg eine gute Bilanz hat (2-3-1). Der FCA wiederum könnte erstmals mit zwei Siegen starten.

In Augsburg bisher noch ohne Sieg: Borussia Mönchengladbach. Foto: imago/Philippe Ruiz

1. FC Nürnberg – Mainz 05

Inklusive der Abstiegssaison 2013/14 verlor der Club seine letzten acht Bundesligaspiele. Gegen Mainz aber gab es seit dem einzigen Ausrutscher 2005 (1:2) keine Heimpleite mehr (3-4-0). Den Gästen droht ihre 100. Auswärtsniederlage in der Bundesliga.

Trafen zum letzten Mal in der Saison 2013/14 in der Bundesliga aufeinander: Nürnberg und Mainz. Foto: imago/Sven Simon

VfB Stuttgart – Bayern München

Von genau 100 Duellen mit Bayern verlor der VfB 62, darunter die letzten sieben Heimspiele. Wächst die Horrorserie, feiert der Meister seinen 400. Auswärtssieg in der Bundesliga, in der Franck Ribery als erster Franzose auf 250 Spiele kommen kann.

Könnte sein 250. Bundesliga-Spiel absolvieren: Franck Ribery, hier mit David Alaba. Foto: AFP/Christof Stache

FC Schalke 04 – Hertha BSC

Nach dem Fehlstart kommt den Schalkern die Hertha gerade recht. Gegen die gab es zuletzt zehn Heimsiege am Stück, bei nur einem Gegentor. Da erwartet keiner Schalkes 600. Bundesligapleite. Aber die Hertha ist auswärts sechs Sonntagsspiele ungeschlagen.

Schalke droht die 600. Bundesligapleite - und die Hertha ist auswärts am Sonntag zuletzt stark. Foto: imago/Laci Perenyi

Angeberwissen:

Der nächste verwandelte Elfmeter ist Nummer 3500 der Bundesligageschichte.

Schalkes nächster Platzverweis ist Nummer 100 in der Bundesliga

Bayern traf immer in den letzten 32 Auswärtsspielen (schon Bundesligarekord)

Traf am letzten Spieltag per Elfmeter: Schalkes Nabil Bentaleb. An diesem Wochenende könnte der 3500. Elfer der Bundesliga-Geschichte erzielt werden. Foto: imago/Christian Schroedter



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