Finale der Asienspiele Ex-HSV-Spieler Son: Bei Niederlage droht ihm Militärdienst

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Von 2010 bis 2013 spielte Son für den HSV, anschließend war er bis 2015 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Foto: dpa/Christian CharisiusVon 2010 bis 2013 spielte Son für den HSV, anschließend war er bis 2015 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Foto: dpa/Christian Charisius

Hamburg. Mit der U23-Nationalmannschaft von Südkorea steht Heung-Min Son im Finale der Asienspiele – ein Gewinn wäre für seine weitere Karriere von großem Vorteil.

Nur noch ein Sieg und Heung-Min Son steht vor der Befreiung des Wehrdienstes. Mit dem 3:1-Erfolg im Halbfinale der Asienspiele gegen Vietnam schaffte der Ex-HSV-Spieler den Sprung ins Finale der Asienspiele. Dort trifft die U23-Auswahl mit Son auf Japan, das die Vereinigten Arabischen Emirate geschlagen hat. Son darf als 26-Jähriger in der U23 mitspielen, weil drei ältere Spieler erlaubt sind.

Fußballkarriere oder Militärdienst?

Für Son geht es aber um viel mehr als "nur" den Gewinn des Finals: Bei einem Sieg kann er seine Fußballkarriere normal weiterführen – sollte er verlieren muss er in Südkorea für zwei Jahre den Wehrdienst antreten, wie jeder andere Südkoreaner auch. 

Allerdings gibt es für Sportler, die bei Olympischen Spielen eine Medaille gewinnen oder Gold bei den Asienspielen, eine Ausnahmeregel: Sie müssen nicht an die Waffe. Bis zu seinem 27. Geburtstag im nächsten Jahr ist der Südkoreaner noch vom Wehrdienst befreit, anschließend würde er eingezogen werden.

Falls Südkorea also am Samstag gegen Japan verlieren sollte, müsste auch sein Verein Tottenham Hotspur einige Zeit auf den Mittelfeldspieler verzichten.


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