Bestätigung des BVB Offiziell: Wechsel von Alcácer aus Barcelona zum BVB perfekt

Von dpa

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Paco Alcacer wechselt vom FC Barcelona zu Borussia Dortmund. Der Deal scheint perfekt, der BVB hat es aber noch bestätigt. Foto: imago/ZUMA PressPaco Alcacer wechselt vom FC Barcelona zu Borussia Dortmund. Der Deal scheint perfekt, der BVB hat es aber noch bestätigt. Foto: imago/ZUMA Press

Dortmund. Paco Alcácer tritt bei Borussia Dortmund ein schweres Stürmer-Erbe an. Lewandowski und Aubameyang lassen grüßen.

Der Transfer des 13-maligen spanischen Nationalspielers Francisco "Paco" Alcácer vom FC Barcelona zu Borussia Dortmund ist perfekt. Das teilte der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga am Dienstag mit. Der 24-Jährige werde für ein Jahr ausgeliehen mit der Kaufoption für weitere vier Jahre. Der Mittelstürmer soll beim BVB die Rückennummer 9 tragen. "Wir freuen uns sehr, dass sich Paco Alcácer für Borussia Dortmund entschieden hat und sind fest davon überzeugt, dass dieser Spielertypus gut zu unserer Spielweise passt", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.


"Ich freue mich total darauf, bald in der Bundesliga zu spielen. Das ist eine der besten Ligen der Welt, und der BVB mit diesen unglaublichen Fans und der berühmten Südtribüne hat wahrscheinlich für jeden Fußballspieler etwas Magisches", betont Paco Alcácer auf der Vereinshomepage des BVB.

Fußstapfen von Lewandowski und Aubameyang füllen

Damit haben die Dortmunder, die in den vergangenen Jahren in Robert Lewandowski oder Pierre-Emerick Aubameyang immer herausragende Torjäger in ihren Reihen hatten, die letzte Lücke im Kader geschlossen. Auch ohne klassischen Mittelstürmer hatte der BVB mit dem neuen Trainer Lucien Favre zum Saisonauftakt einen 4:1-Sieg gegen RB Leipzig gefeiert und ist damit Tabellenführer.

Der 24 Jahre alte Alcácer wird vom BVB zunächst für eine Saison ausgeliehen. Laut Medieninformationen soll jedoch für die kommende Spielzeit eine Kaufoption in Höhe von rund 25 Millionen Euro im Vertrag verankert sein. Ursprünglich soll Alcácer eine Ablösesumme von 100 Millionen in seinem Vertrag festgeschrieben haben.

Im Video: Tore und Assists von "Paco" Alcácer:




Nachdem Aubameyang die Dortmunder im Winter verlassen hatte und Michy Batshuayi nach halbjährigem Leihgeschäft im Sommer wieder gegangen war, suchte der BVB lange nach einem Nachfolger. Zwischenzeitlich waren auch der ehemalige Münchner Mario Mandzukic (Juventus Turin) und der von Liverpool zuletzt an Wolfsburg verliehene Divock Origi im Gespräch. 

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Gegen Messi und Suarez keine Chance

Der in Torrent in der Region Valencia geborene Alcácer, der am Donnerstag seinen 25. Geburtstag feiert, hatte bei der U17-EM 2010 erstmals auf sich aufmerksam gemacht. Damals erreichte er mit Spanien das Finale und wurde Torschützenkönig. In den Folgejahren wurde er jeweils U19-Europameister.

Von 2014 bis 2016 wurde er regelmäßig für die A-Nationalmannschaft nominiert und erzielte bei 13 Einsätzen sechs Tore. Ausgerechnet nach seinem Wechsel 2016 zum viermaligen Champions-League-Sieger nach Barcelona, wo er einen Fünfjahresvertrag erhielt, wurde Alcácer aber nicht mehr für La Roja nominiert. Im Starensemble der Katalanen kam er über den Status des Ergänzungsspielers nicht hinaus. 15 Tore in 50 oft kurzen Einsätzen sind aber eine ordentliche Ausbeute. In den drei Pflichtspielen dieser Saison stand er noch nicht im Kader.


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