Ein Überblick Spannende Fußball-Woche: WM-Analyse, CL-Auslosung und Transferende

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Wie geht es weiter? Joachim Löw präsentiert seine WM-Analyse. Foto: dpa/Sven HoppeWie geht es weiter? Joachim Löw präsentiert seine WM-Analyse. Foto: dpa/Sven Hoppe

Osnabrück. Die Bundesliga ist am Wochenende in die neue Saison gestartet. Auch unter der Woche dreht sich alles um Fußball. Joachim Löw präsentiert seine WM-Analyse, die Champions-League-Gruppen werden ausgelost und das Transferfenster schließt. Ein Überblick.

Die WM-Analyse

Seit Wochen arbeitet Bundestrainer Löw die verpatzte Weltmeisterschaft auf. Nun präsentiert er seine mit Spannung erwarteten Ergebnisse der Öffentlichkeit. Das Präsidium des DFB und die Vertreter der Bundesliga hat er bereits informiert und Rückendeckung von Reinhard Grindel und Co. erhalten. Aber nicht nur die sportliche Leistung steht bei der Aufarbeitung im Fokus, sondern auch strukturelle Veränderungen und der Umgang mit der Özil-Debatte, zu der sich Löw bisher immer noch nicht geäußert hat.

Jetzt wird er auch noch mit einer angeblichen Grüppchenbildung in der Nationalmannschaft konfrontiert. Auf der einen Seite stehen einem Spiegel-Bericht zufolge Jerome Boateng, Mesut Özil, Ilkay Gündogan und Antonio Rüdiger mit einem eher luxuriösen Privatleben. Die Spieler sollen sich intern „Kanaken“ genannt haben. Die andere Gruppe sollen die ruhigeren und bodenständigeren Spieler mit unter anderem Thomas Müller und Mats Hummels gebildet haben. Von der Gegenseite wurden diese dem Bericht zufolge ab und an spaßig als „Kartoffeln“ bezeichnet. Offenbar geht es aber mehr um Lebensstil als um die Herkunft.

Nichtsdestotrotz ein weiteres Thema für Löw, der in München zudem den Kader für die ersten Länderspiele nach der WM gegen den neuen Titelträger Frankreich und Peru bekannt geben wird. 

WM-Analyse, Mittwoch, 12 Uhr in München.

Champions-League-Auslosung

32 Klubs nehmen an der Auslosung teil. 26 waren direkt für die Gruppenphase qualifiziert, hinzu kommen die sechs Sieger der Play-offs. Für die Auslosung werden die Mannschaften in vier Töpfe aufgeteilt. In Topf 1 befinden sich der Titelverteidiger, der Sieger der Europa League und die Meister der sechs Ligen mit dem höchsten Koeffizienten (ein Ranking, das sich aus den Europapokal-Ergebnissen der letzten fünf Jahre zusammensetzt). Die Töpfe zwei bis vier werden ausschließlich nach dem Klub-Koeffizientensystem bestückt. Für die deutschen Teams bedeutet das: Bayern München ist in Topf eins, Borussia Dortmund in Topf zwei, Schalke in Topf drei und Hoffenheim in Topf vier. In jede Gruppe wird eine Mannschaft pro Topf gelost. Ein Aufeinandertreffen zweier Mannschaft aus dem gleichen Land ist in der Gruppenphase nicht möglich. Es kann aber bereits zu starken Gruppen kommen. So könnte Bayern München beispielsweise auf Manchester United, den AS Monaco und Inter Mailand treffen. Die Gruppenphase startet am 18. und 19. September und endet am 11. und 12. Dezember. Das Finale findet am 1. Juni in Madrid statt.

Champions-League-Auslosung, Donnerstag, 18 Uhr in Monaco.

Das Transferfenster schließt

Der 31. August ist der traditionelle „Deadline Day“. Ab dann sind in der Bundesliga und den meisten internationalen Top-Ligen wie La Liga (Spanien) und Ligue 1 (Frankreich) keine Wechsel mehr möglich. In England und Italien geht hingegen schon länger nichts mehr. Dort wurden die Transferfenster bereits vor dem jeweiligen Ligastart geschlossen. Auch in Deutschland haben die meisten Klubs ihre Kaderplanungen schon abgeschlossen, einige offene Fragen sind aber noch zu klären. Passiert noch etwas bei den Bayern, die bisher keinen Cent ausgegeben haben? Holt Borussia Dortmund noch einen Mittelstürmer? Dabei ist der BVB bereits der Transfer-Chamipon mit drei der vier teuersten Neuzugänge. Allein für den Wechsel von Abdou Diallo von Mainz zu den Borussen zahlte der BVB 28 Millionen Euro – Spitzenreiter in dieser Transferperiode. Bei den Abgängen liegt RB Leipzig ganz vorne. Für Naby Deco Keita erhielt Leipzig 60 Millionen Euro vom FC Liverpool. Das Winter-Transferfenster öffnet am 1. Januar.

Transferende, Freitag, 18 Uhr, Deutschland.


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