Ball, Regeln, Hilfsmittel Das ändert sich zur neuen Bundesliga-Saison

Von dpa

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Bei den Bundesligaspielen kommt künftig der Derbystar als Spielball zum Einsatz. Foto: dpa/Roland WeihrauchBei den Bundesligaspielen kommt künftig der Derbystar als Spielball zum Einsatz. Foto: dpa/Roland Weihrauch

Berlin. Zum Start der neuen Bundesliga-Saison gibt es einige Änderungen. Diese betreffen unter anderem den Ball und die Hilfsmittel für die Trainer.

Ball

Foto: dpa/Arne Dedert

Der Ball ist rund – das bleibt auch so. Nur der Hersteller ist ein anderer. Die Firma Derbystar stellt künftig das Spielgerät und löst Adidas ab. Der Sportartikelhersteller rüstete vor knapp 40 Jahren schon mal die höchste deutsche Spielklasse aus und feiert nun ein Comeback in der Bundesliga.

Videobeweis

Foto: dpa/Bernd Thissen

Mit einigen Modifikationen wollen die Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund das technische Hilfsmittel verbessern. So kommen kalibrierte, virtuelle Abseitslinien zum Einsatz. Fernsehzuschauer und Fans im Stadion sollen auf diese art künftig auf den Leinwänden über Entscheidungen des Videobeweises informiert werden. Im Fernsehbild wird zudem künftig eingeblendet, warum es eine Überprüfung gibt. Das TV-Signal soll anschließend wie bei der WM in drei Bilder gesplittet werden.

Regeln

Neben dem Videobeweis gibt es auch einige andere Änderungen bei den Fußball-Regeln, die bereits zum 1. Juli in Kraft getreten sind. Beißen wird mit Platzverweis und direktem Freistoß für den Gegner geahndet. Eher skurril: Einwürfe müssen nun offiziell stehend ausgeführt werden und dürfen nicht im Knien oder Sitzen erfolgen.

Hilfsmittel

Auf den Auswechselbänken sind von dieser Saison an technische Hilfsmittel wie zum Beispiel Tablets erlaubt. Trainer können während der Spiele mit einem Kollegen auf der Tribüne sprechen. Jede Mannschaft darf maximal drei Geräte benutzen.

Schiedsrichter

Einer der beiden neuen Schiedsrichter ist Robert Schröder. Foto: dpa/Thomas Eisenhuth/dpa-Zentralbild

Zur neuen Saison können jetzt insgesamt 26 statt wie bisher 24 Schiedsrichter zum Einsatz kommen. Neu dabei sind Robert Schröder und Daniel Schlager. Der 32 Jahre alte Schröder und der 28 Jahre alte Schlager konnten bislang Erfahrungen in der 2. Bundesliga sammeln.


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