Neue Entwicklung bei Rudy Bayern-Trainer Kovac: "Nur heiße Luft" bei Boateng

Von dpa

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Bayerntrainer Niko Kovac (r.) und Jérome Boateng. Foto: imago/Sven SimonBayerntrainer Niko Kovac (r.) und Jérome Boateng. Foto: imago/Sven Simon

Leipzig/München. Bayern-Trainer Niko Kovac setzt darauf, dass Jérôme Boateng den Verein in diesem Sommer nicht mehr verlassen wird.

Ein Wechsel von Bayern Münchens Nationalspieler Sebastian Rudy zum Bundesliga-Rivalen RB Leipzig scheint vom Tisch. Wie der "Kicker" (Donnerstag) meldete, sei es am Dienstag zu einem weiteren Treffen zwischen den Sachsen und dem deutschen Fußball-Rekordmeister gekommen. Dabei hätten die Münchner eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro oder eine Ausleihe des 28 Jahre alten Mittelfeldspielers mit einer Kaufverpflichtung zur kommenden Saison gefordert, wie das Fachmagazin berichtete. Von beiden Optionen hätten die Sachsen aber Abstand genommen.

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Die Leipziger wollten sich am Donnerstag auf Nachfrage zunächst nicht dazu äußern. Bayern-Trainer Niko Kovac dementierte den anscheinend neuen Sachstand nicht. Er habe das auch so vernommen, sagte Kovac am Donnerstag in München: "Das Transferfenster ist bis zum 31. August offen. Sollte Sebastian Rudy hierblieben, ist er ein Spieler von Bayern München wie jeder andere auch."

Weiterhin Spieler des FC Bayern ist auch Nationalspieler Jérôme Boateng (29), der noch einmal eine neue sportliche Herausforderung annehmen wollte. Paris Saint-Germain gilt als einziger Club, der aktuell für eine Verpflichtung infrage kommt. Im Moment gebe es hinsichtlich eines Boateng-Wechsel "nur heiße Luft", bemerkte Kovac. Er würde gerne mit dem Innenverteidiger-Trio Boateng, Mats Hummels und Niklas Süle in seine erste Bayern-Saison gehen. "So ein Trio gibt es in Europa nur zwei-, dreimal", erklärte Kovac.

Rudy dagegen, dessen Vertrag bei den Bayern noch bis 30. Juni 2020 läuft, kann den deutschen Meister verlassen. Nun scheint als Interessent nur noch der FC Schalke 04 im Rennen zu sein. Ein Treffen mit Vertretern der Gelsenkirchner hatte FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic Rudy erlaubt. Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte am Sonntag beim TV-Sender Sky gesagt, dass eine Kaufsumme von 15 Millionen Euro für Rudy "sicherlich nicht reichen" würde.



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