Nürnberg runter, Werder mit neuem Coach Bayern im Januar Meister: Die nicht ganz ernst gemeinte Saisonvorschau

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So schnell wie in dieser Saison feiern die Bayern noch nie am Marienplatz – sagt unser Redakteur. Foto: Marc Müller/dpaSo schnell wie in dieser Saison feiern die Bayern noch nie am Marienplatz – sagt unser Redakteur. Foto: Marc Müller/dpa

Hamburg. Die Bundesliga-Saison 2018/2019 startet. Der FC Bayern München wird Herbstmeister, der SV Werder Bremen muss früh den Trainer wechseln, der FC Nürnberg steigt ab: Unser Redakteur orakelt die Bundesligaserie 2018/19. So und nur so wird die Saison verlaufen – eine nicht ganz ernst gemeinte Vorschau.

August

Zur Saisoneröffnung wird der HSV offiziell und gebührend aus der Bundesliga verabschiedet. Zum Gedenken werden alle Gegentore der vergangenen acht Duelle mit dem FC Bayern München in der Allianz Arena auf der Stadionleinwand gezeigt. Nach den insgesamt 50 Toren sind bereits 20 Minuten vergangen, Helene Fischer packt ihr Equipment ein und zischt ohne eigene Performance stinksauer ab. Das anschließende Spiel gegen die TSG Hoffenheim endet übrigens mit 3:0 für den Rekordmeister. Ein Gähnen erfüllt die Landschaft. Dabei hatte sich TSG-Trainer Julian Nagelsmann so viel vorgenommen, unter anderem sprach er von der Meisterschaft – der Mann hat Humor. 

Zum Saisonauftakt feiert die Hertha einen Zuschauerrekord. Diese treuen Fans sind froh, im letzten Moment noch Tickets bekommen zu haben. Foto: imago/Camera 4

Spannung bietet da der Samstag: Das 0:0 zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg verfolgen satte 15.000 Menschen vor Ort. Es sollte der Zuschauerrekord im Olympiastadion für diese Saison sein. Was ist am ersten Spieltag noch passiert? Ach ja, der VfL Wolfsburg verliert zu Hause gegen den FC Schalke 04 mit 0:3. Dreifachtorschütze ist natürlich Naldo mit dem Kopf. VfL-Coach Bruno Labbadia ist schon so gut wie weg, aufgeregt telefoniert er mit Bernd Hoffmann vom HSV. Dieser verspricht seinem Kumpel, dass die Stelle bald frei wird. Nur Geduld.  

September

Stellt den Champus kalt! Bayern München hat jedes Spiel gewonnen und verzeichnet bereits einen komfortablen Vorsprung. Helene Fischer hat sich für den letzten Spieltag angekündigt. Robert Lewandowski, dessen Berater mittlerweile eine kleine Finka neben dem Estadio Santiago Bernabéu gemietet hat und die Verantwortlichen von Real Madrid täglich anbettelt, seinen Klienten unter Vertrag zu nehmen, führt die Torjägerliste nach sechs Spieltagen souverän mit 15 Treffern an. 

Genau acht Zähler beträgt mittlerweile schon der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz. Werder-Coach Florian Kohfeldt hat nachgerechnet. Foto: imago/Nordphoto

Dahinter folgen Yuya Kubo vom 1. FC Nürnberg mit drei und Alfred Finnbogason vom FC Augsburg mit zwei Treffern – der Kampf um die Torjägerkanone bleibt spannend! Spannend auch der Abstiegskampf: Einen klassischen Fehlstart legen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt hin. Bei Bremen reibt sich traditionell der Coach von Werder II die Hände. Im Bewusstsein, spätestens im Herbst die Bundesliga-Mannschaft zu übernehmen, lässt er seine Arbeit in der Regionalliga etwas schleifen.   

Oktober

Lassen wir die Meisterschaft mal außen vor, da passiert nichts mehr. Viel aufregender sind da die Plätze zwei bis 18. Abgeschlagen mittlerweile Werder Bremen. Aber keine Sorge: Wie immer werden die Nordlichter mit dem neuen Coach in Richtung Europa stürmen, um kurz vor der Ziellinie doch einen Rückzieher zu machen. Aber mehr dazu später. Nürnberg macht es sich mittlerweile auf dem 15. Platz gemütlich. Als erfolgreichste Fahrstuhlmannschaft in der Bundesliga-Geschichte wissen wir alle, wohin die Reise geht. Aber die Mannschaft will seine Fans noch etwas bei Laune halten. Der Kampf um die Vizemeisterschaft ist phänomenal prickelnd. Zehn Mannschaften hatten den zweiten Platz schon inne. Ende Oktober ist der FC Schalke 04 mit einem Abstand von 15 Punkten der Bayernjäger Nummer eins. Um ganz vorne anzugreifen, wird Trainer Domenico Tedesco vor die Tür gesetzt und durch Roger Schmidt ersetzt. Bei Bayer Leverkusen (Platz drei) knallen daraufhin die Korken, am nächsten Morgen müssen sich Rudi Völler und Co. eine Monsanto-Aspirin einwerfen. 

Roger Schmidt soll Schalke an die Tabellenspitze führen. Der Coach greift tief in die Trickkiste und erklärt seinem Team erst einmal die Grundbegriffe des Fußballs:


Traditionell gibt es immer eine Überraschungsmannschaft. Dieses Mal ist Hannover 96 auf Platz vier dran. Walace, der vom HSV kam, beeindruckt mit seiner Spielübersicht und führt die 96er von Sieg zu Sieg. Zugegeben, nur 50 Prozent der Spiele ist er dabei, muss er doch die andere Hälfte in Brasilien verbringen – das böse Heimweh. Konnte ja keiner ahnen, dass Hannover nicht das Brasilien Deutschlands ist. Der FSV Mainz ist übrigens auch noch in der Verlosung um die internationalen Plätze dabei, hat sich doch die Boyband um Adam Szalai, Lewis Holtby und André Schürrle zum Winter hin angeboten. Die Euphorie ist grenzenlos! 

November

Euphorie futsch. Die Mainzer verlieren am 12. November, nach einer durchzechten Fastnacht, das Montagspiel beim SC Freiburg. Kurios: Der FSV führt bis zur 89. Minute mit 2:0. Trainer-Schlitzohr Christian Streich wechselt Nils Petersen ein, der bis zur fünften Minute der Nachspielzeit drei Tore erzielt. Streich wird mittlerweile das Bundestverdienstkreuz verliehen, zudem bringt er sich parteilos für das Kanzleramt ins Spiel. Zwischenumfragen sehen ihn mit 30 Prozent noch vor Angela Merkel. 

Für diese Rede erhält Streich viel Zuspruch von Schalke und dessen Neu-Trainer Roger Schmidt:


Mit dem Sieg überholt Freiburg übrigens Bremen. Die Werder-Bosse sprechen Coach Florian Kohfeldt ihr volles Vertrauen aus. Zwei Tage später ist Kohfeldt weg, Sven Hübscher von der zweiten Mannschaft übernimmt. Bei RB Leipzig hat sich Ralf Rangnick wieder von der Trainerbank verzogen. Lief nicht mehr so gut für "Rasenballsport", als der Mannschaft während der Spiele anstatt Wasser tatsächlich Red Bull (Vermarktungsgründe) angereicht wurde. Timo Werner wirkte etwas aufgekratzt und sprintete ziellos über den Platz, stellte dabei immerhin einen Geschwindigkeitsrekord auf. Fortan wird Julian Nagelsmann, der ja eigentlich erst ab Sommer Leipzig trainieren sollte, täglich per Skype zur RB-Mannschaft geschaltet. Zwei Teams trainieren? Kein Problem für den Julian. Beide Mannschaften haben noch beste Chancen auf die Champions-League-Qualifikation. 

Dezember

Die Winterpause steht vor der Tür! Lucien Favre hat es mittlerweile geschafft, den BVB auf Platz zwei zu bugsieren. Na gut, das war eher Axel Witsel, der mittlerweile einen Thron in der Kabine stehen hat. Aus Sympathie haben sich die BVB-Fans einen Afro wachsen lassen, auch ein Großteil der Mannschaft zieht mit. Nur Marco Reus macht nicht mit. Der ist damit beschäftigt, wieder fit zu werden. Im Spiel bei Fortuna Düsseldorf hat er sich einen Achillessehnenriss zugezogen. Sein Ziel: die EM 2020. 

Zack: Zum dritten Mal in dieser Saison wird vorzeitig der Elfmeterpunkt während eines Spiels von Fortuna Düsseldorf entfernt. Tradition ist nun mal Tradition, da kannst du nichts machen. Foto: imago/mika

Apropos Düsseldorf: Der Aufsteiger spielt eine starke Saison. Es fehlt am Ende halt immer nur das Quäntchen Glück und der Elfmeterpunkt, der bei jedem Heimspiel kurz vor Schluss von Fans aus dem Rasen geschnitten wird – ärgerlich. Ärgerlich auch die Situation bei Nürnberg. Der Club steht auf dem letzten Tabellenplatz, hinter Augsburg und den Wölfen, die mittlerweile ihren dritten Trainer verzeichnen. Auch dort hat Nagelsmann parallel zu Hoffenheim und Leipzig das Kommando übernommen. Da ist doch System hinter…Ob Leverkusen folgt? 

Januar

Die Winterpause ist vorbei, die ersten Transfergerüchte erscheinen auf den Bildschirmen der Republik. Robert Lewandowski zu Real? Yuya Kubo (mittlerweile sechs Tore, ärgster Verfolger von Lewandowski mit 25 Treffern) zu den Bayern? Julian Draxler zu Borussia Dortmund? Sebastian Rudy endlich von Bayern zu RB Leipzig? Wolfsburg selbst tätigt Panikeinkäufe, um endlich den Relegationsplatz zu verlassen. 

Da Lacht Wolfsburgs William in dem Wissen, dass er gleich in den Flieger in Richtung Brasilien abhaut. Foto: imago/regios24

Die Hälfte der südamerikanischen Neuverpflichtungen streikt sich in den ersten Wochen zurück nach Brasilien und Argentinien. Saukalt hier in Deutschland, konnte ja vorher niemand ahnen. Werder Bremen steht mittlerweile auf dem neunten Tabellenplatz, die Fans träumen von Europa. Die Überraschungsmannschaft von Hannover wird spontan von den Bayern weggekauft. Aus Prinzip, weil sie es können, weil sie Lust drauf haben. Irgendwie muss man sich ja die Zeit vertreiben. Achso, München ist Meister, Glückwunsch. 

Februar

Was machen eigentlich unsere Vertreter in Champions League und Europa League? Die Kurzfassung: nicht viel. Die Langfassung: Bayern München scheidet nach einer furiosen Gruppenphase (Kantersiege gegen Arsenal London, Dynamo Kiew und Sporting Lissabon) gegen Real Madrid aus, Schalke, Hoffenheim und Dortmund scheitern als Viertplatzierte in der Gruppe. Leverkusen und Leipzig blamieren sich in der Gruppenphase der Europa League gegen Mannschaften wie Jagiellonia Bialystok (Polen), AEK Larnaca (Zypern), Dinamo Brest (Weißrussland), Kairat Almaty (Kasachstan) und Zalgiris Vilnius (Litauen). Zurück zum Bundesliga-Alltag: Robert Lewandowski ist mittlerweile bei 35 Toren angelangt. Die 96-Fans halten weiter Banner gegen ihren Präsidenten Martin Kind hoch. Neben seinem Gerede über die 50+1-Regel machen die Anhänger Kind auch für den Ausverkauf der Mannschaft an Bayern verantwortlich. Klasse Stimmung also in der HDI-Arena. 

Dennoch hält sich Hannover als Überraschungsteam weiter oben auf Platz fünf. Mittlerweile hat auch Dortmund als bereits feststehender Vizemeister einen souveränen Vorsprung auf Leverkusen, dahinter folgen Schalke und Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen macht Christoph Kramer eine gute Figur. Nicht auf dem Platz, sondern vor der Kamera als TV-Experte – während der Borussia-Spiele. Kramer hat Blut geleckt während der WM. Trainer Dieter Hecking ist das Fehlen nicht aufgefallen, war zu sehr mit dem Rasieren seiner Augenbrauen beschäftigt. Ergebnis: Nun sieht er noch unheimlicher aus. 

März

Allmählich biegt die Bundesliga auf die Zielgerade ein. Was bisher entschieden ist: die Meisterschaft und der erste Absteiger. Fortuna Düsseldorf hat es als Tabellenletzten erwischt, der fehlende Elfmeterpunkt hatte gravierende Auswirkungen bei den Heimspielen. Der Videobeweis sollte zu dieser Saison verbessert beziehungsweise für die Fans transparenter gestaltet werden. Das funktioniert bislang recht gut, was sich vor allem für Bayerns Franck Ribery negativ auswirkt. Seine Ellenbogenschläge brachten ihm Sperren von insgesamt 15 Spielen. Das stört nicht weiter, hat der FCB nach der Verpflichtung von Hannovers halber Mannschaft einen breiten Kader. Die 96er rutschen indes auf Platz sechs ab, Werder im Nacken. Die Bremer selbst vermarkten sich wieder einmal super, nach "Wonderwall" performt ein Kinderchor "Angels" von Robbie Williams. Und mit "Angel" meinen die Bremen-Anhänger natürlich "the one and only" Claudio Pizarro, der seinen Vertrag um drei weitere Jahre verlängert. Seine zwei Kurzeinsätze – jeweils in der Nachspielzeit - haben die Bosse überzeugt.

Claudio Pizarro führt zurzeit Vorstellungsgespräch für die Position als persönlicher Zivi. Das Aufstehen von der Bank fällt allmählich schwer. Foto: imago/Nordphoto

In der Tabelle hängt Nürnberg weiter auf Platz 15, die Fans hoffen auf den Klassenerhalt – wenn die wüssten…Wolfsburg macht es sich auf dem 16. Platz gemütlich und keine Anstalten, diesen zu verlassen. Dahinter auf Rang 17 lauert Augsburg. Linksverteidiger Philipp Max hat seinen Vater Martin überredet, noch einmal in die Bresche zu springen. Das Rennen um die internationalen Plätze bleibt spannend. Schalke mittlerweile nur noch auf Platz fünf. Die Champions League ist in Gefahr! Um ganz vorne anzugreifen, wird Domenico Tedesco zurückgeholt.  

April

Direkt zum 1. April verkündet Manuel Neuer seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Niemand lacht, Jogi Löw bekommt Schnappatmung. In der Bundesliga lassen die Bayern mittlerweile ihre Basketballmannschaft auflaufen, vor 9857 Zuschauern siegt sie mit 2:0 bei Hertha BSC im Olympiastadion. Hertha-Coach Pal Dardai versucht derweil, die Zuschauer zum Kommen zu animieren. "Wir stehen auf Platz zehn, haben die hübschesten Trikots, weder nach oben, noch nach unten geht etwas. Also…" In diesem Moment schlägt ihm Michael Preetz das Mikro aus der Hand, Standing Ovations von den verbliebenden fünf Fans, die nach dem Abpfiff den Weg aus dem Olympiastadion nicht gefunden haben. Bessere Stimmung herrscht da bei Leipzig und Hoffenheim. Nagelsmann führt beide Teams direkt in die Champions League. Das hat noch nie ein Trainer geschafft, Real Madrid versucht weiterhin, den deutschen Coach telefonisch zu erreichen. Das Problem: Lewandowskis Berater belegt mit seinen Anrufen die Leitung. 

Diese Bilder tun den Eintracht-Fans weh: Feierbiest Lukas Hradecky fehlt in Frankfurt. Besonders bitter: Der Finne hat das ganze Bier mit zu Bayer Leverkusen genommen. Aspirin und Bier, eine tolle Kombination. Foto: imago/Jan Huebner

Pech hat auch weiterhin Frankfurt. Nach der beeindruckenden Saison 2017/18 fehlt bei der Eintracht schlichtweg der Antrieb. Sehnsüchtig vermisst man Alex Meier und die Aufgüsse von Keeper Lukas Hradecky. Stattdessen gibt es fettige Smørrebrøds von Hradecky-Nachfolger Frederik Rönnow und einen verletzten Nicolai Müller, der sich bereits am ersten Spieltag beim Torjubel die Schulter ausgekugelt hat. Frankfurts Ärztestab weigerte sich, diese wieder einzurenken. Frankfurt muss noch um den Klassenerhalt zittern. Daneben müssen nach dem gefestigten 18. Platz von Düsseldorf nur noch Augsburg, Wolfsburg und Nürnberg fürchten, abzusteigen. Nicht, dass der 16. Platz, den nach wie vor Wolfsburg inne hat, auch nur ansatzweise irgendeine Gefahr ausstrahlen würde. Schließlich geht es in der Relegation ja nur gegen den Dritten der 2. Bundesliga. Tolles Konzept diese Relegation, eine echte Chance für…ähm…für…naja, TV-Gelder sprudeln zumindest. 

Mai

Was für eine Dramatik am letzten Spieltag! Bis zur letzten Minute müssen die Zuschauer in der Allianz Arena bangen, doch im letzten Moment der Halbzeitpause atmen sie auf: Helene Fischer hat ihren linken Schuh gefunden, sie kann auftreten. Mit 20 minütiger Verspätung wird das Spiel fortgesetzt. Ist ja auch nicht weiter tragisch oder respektlos, dass Gegner Frankfurt theoretisch noch absteigen kann. Die Stimmung ist großartig, die Fans von der Eintracht schwitzen um die Wette, als die Ergebnisse aus den anderen Stadien eingeblendet werden. Schützenhilfe ist erbeten, da die Frankfurter selbst mit 0:4 verlieren. 

Frankfurt-Anhänger und Helene Fischer, da war doch was? Wie vor einem Jahr beim DFB-Pokal-Finale sind die Fans außer sich vor Freude:


Die Konkurrenz tut ihnen den Gefallen. Wolfsburg festigt den Relegationsplatz, Augsburg rettet sich noch auf den 15. Platz und Nürnberg rutscht nach einem dramatischen 4:6 gegen Freiburg auf den 17. Rang ab. Wer hätte das ahnen können, der Club steigt zum neunten Mal ab. Wolfsburg gewinnt übrigens beide Relegationsspiele gegen den VfL Bochum. Bitter für Herbert Grönemeyers Verein. Jeder ist sich bewusst, dass das der Anfang vom Ende war. Ein hämisches Lachen hört man aus den Niederungen der 3. Liga – Eintracht Braunschweig und der Karlsruher SC hinterlassen Grüße. Auf der Zielgeraden schaffen es tatsächlich hinter den Bayern Leipzig, Hoffenheim und Dortmund in die Champions League. In der Europa League dürfen sich Leverkusen und Hannover blamieren. Kurios am letzten Spieltag: Hertha hat schlichtweg vergessen, Karten für das Spiel gegen die Werkself anzubieten. Hat irgendwie niemand gemerkt, aus Leverkusen kamen auch keine Anfragen. Als bester Torwart der Saison wird Freiburgs Alexander Schwolow ausgezeichnet. Nicht, weil eine Bundesliga-Delegation das entschieden hat. Sein Trainer Christian Streich hat das bestimmt und niemand, wirklich niemand widerspricht der Weisheit eines Christian Streich. 

Max Kruse hat seine Trophäe zum Bundesliga-Spieler der Saison direkt beim Pokern als Einsatz auf den Tisch geschoben. Sein Gesichtsausdruck verrät: Sein Bluff ist nicht durchgeschlagen. Screenshot: youtube/Best Poker Videos

Bester Spieler der Saison wird Werders Max Kruse, der vom Pokertisch aus Las Vegas per Videoschaltung beste Grüße ausrichten lässt. Cheers! Die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler erhält Stuttgarts Benjamin Pavard. Während er noch das VfB-Wappen auf seinem Trikot küsst, unterschreibt er einen Fünf-Jahres-Vertrag beim FC Bayern München. Bestens gelaunt verabschieden sich die Bundesliga-Teams in die Sommerpause und blicken schon jetzt mit voller Vorfreude auf die neue Saison. Dann gibt es wieder etwas zu lachen: der HSV ist aufgestiegen. 


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