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Nach 0:4 im Hinspiel EL-Playoffs: Zenit gewinnt nach irrer Aufholjagd mit 8:1 in der Verlängerung

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Großer Jubel bei St. Petersburg nach ihrem verrückten Sieg gegen Dinamo Minsk. Foto: dpa/Dmitri Lovetsky/APGroßer Jubel bei St. Petersburg nach ihrem verrückten Sieg gegen Dinamo Minsk. Foto: dpa/Dmitri Lovetsky/AP

St Petersburg . Was ein verrücktes Spiel: In der Nachspielzeit hat sich Zenit St. Petersburg gegen Dinamo Minsk in die Europa-League-Playoffs gerettet – und das in Unterzahl.

Nach einer 0:4-Niederlage im Hinspiel, sind die Chancen auf ein Weiterkommen nicht gerade groß. Doch Zenit St. Petersburg hat genau das geschafft – und zwar auf spektakuläre Weise. Durch einen 8:1-Sieg gegen Dinamo Minsk steht Zenit in den Europa-League-Playoffs. Aber von Anfang an:

Nach 90 Minuten in der Europa-League-Qualifikation zwischen Zenit und Dinamo Minsk hatten die Gastgeber das Ergebnis aus dem Hinspiel egalisiert und es stand 4:0 für Zenit. Das hieß Verlängerung – und das in Unterzahl. In der 72. Minute wurde der St. Petersburger Mittelfeldspieler Leandro Paredes vom Platz gestellt. In der 99 Minute sah zunächst alles danach aus, als ob Minsk das Rennen macht: Mittelfeldspieler Seydou Yahaha traf zum 4:1. Aufgrund der Auswärtstorregel wäre Minsk mit diesem Ergebnis weiter gewesen.

Wer so dachte, der hatte die Rechnung ohne die St. Petersburger gemacht. Denn die drehten noch einmal richtig auf. Mit Treffern in der 109., 115., 121. und 123. machten sie den 8:1-Sieg perfekt – und damit auch den Einzug in die Europa-League-Playoffs. Die 0:4-Niederlage aus dem Hinspiel war damit vergessen.

Bei St. Petersburg glänzte der russische Nationalspieler Artjom Dsjuba als dreifacher Torschütze, der frühere Nürnberger Robert Mak erzielte zwei Tore.

Das Netz zeigte sich begeistert von dem spektakulären Spiel.






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