DFB-Pokal Wer wird der nächste Pokalschreck? Hier droht Bundesligisten das Aus

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In 2010 schmiss Energie Cottbus den Bundesligisten SC Freiburg aus dem Turnier. Am Montag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen im DFB-Pokal. Foto: imago/Matthias KochIn 2010 schmiss Energie Cottbus den Bundesligisten SC Freiburg aus dem Turnier. Am Montag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen im DFB-Pokal. Foto: imago/Matthias Koch

Hamburg. Der Pokal schreibt seine eigenen Geschichten, das erfahren Jahr für Jahr die Fußball-Bundesligisten schmerzlich.

Im vergangenen Jahr flogen die Fußball-Bundesligisten FC Augsburg (0:2 gegen den 1. FC Magdeburg) und der Hamburger SV (1:3 gegen den VfL Osnabrück) bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals raus. Wen der 18 Bundesligamannschaften trifft es in dieser Saison? 

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Auf dem Papier gehen die Erstligisten natürlich als Favoriten in die Partien, aber das hat die Underdogs nur selten gestört, die ganz Großen zu ärgern. Hier kann es für die Bundesligisten brenzlig werden:

Hansa Rostock – VfB Stuttgart

Im DFB-Pokal ein gewohntes Bild: Während Rostock jubelt, sehen die Stuttgarter (hier mit Daniel Ljuboja) nur zu. Foto: imago/Sportfoto Rudel

Die 3. Liga steckt voller Tradition. Einer der interessantesten Namen lautet da Hansa Rostock. Der ehemalige Bundesligist kann dem VfB Stuttgart in der ersten Runde das Leben schwer machen. Dass die Kogge hierzu im Stande ist, bewies sie in der Vergangenheit. Dreimal traf Rostock im Pokal auf den VfB, dreimal ging das Nordlicht als Sieger hervor – 1992/93, 1999/00 und 2005/06. Stuttgart ist Hansas Lieblingspokalgegner.

Karlsruher SC - Hannover 96

Der Karlsruher SC wird von seinen Fans im altehrwürdigen Wildparkstadion die volle Unterstützung seiner Fans erfahren. Foto: imago/Sportfoto Rudel

Mindestens genauso klangvoll wie Hansa Rostock ist die Mannschaft des Karlsruher SC. In der vergangenen Saison ist der KSC nur knapp an der 2. Bundesliga vorbeigeschrammt. Nach einem Remis und einer Niederlage im Rückspiel gegen Erzgebirge Aue in der Relegation blieben die Karlsruher jedoch in der 3. Liga. In der zurückliegenden DFB-Pokal-Saison war der KSC bereits kurz davor, einen Bundesligisten aus dem Turnier zu werfen. Über 90 Minuten lang hielt der Drittligist ein 0:0 gegen Bayer Leverkusen. Erst in der Verlängerung kassierte das Team drei Treffer. Und Hannover 96 ist wahrlich keine Pokal-Mannschaft. In den vergangenen neun Jahren schied der Bundesligist siebenmal innerhalb der ersten beiden Runden aus.

Eintracht Braunschweig - Hertha BSC

Eintracht Braunschweig möchte Hertha BSC ein Bein stellen. Foto: imago/Eibner

Insgesamt 49 Mal sind Eintracht Braunschweig und Hertha BSC aufeinander getroffen. Die Bilanz könnte kaum ausgeglichener sein. 16 Siege verbuchte Braunschweig, 17 die Berliner bei einer Torbilanz von 70:70. Traditionell tut sich der Hauptstadt-Klub im Pokalwettbewerb schwer. Das langersehnte Ziel, ein Finale im heimischen Olympiastadion zu bestreiten, blieb den Berlinern bislang verwehrt. Im vergangenen Jahr schied das Team von Trainer Pal Dardai bereits in der zweiten Runde zu Hause gegen den 1. FC Köln aus. Braunschweig wird alles daran setzen, die große Bühne DFB-Pokal nach dem Abstieg in die 3. Liga zu nutzen und erfolgreich zu sein.

Energie Cottbus  SC Freiburg

Beim letzten Aufeinandertreffen im DFB-Pokal ging Energie Cottbus gegen den SC Freiburg als Sieger hervor. Foto: imago/Heuberger

Das berühmt berüchtigte Stadion der Freundschaft dürfte dem SC Freiburg in schlechter Erinnerung geblieben sein. Am 26. Oktober 2010 gastierten die Breisgauer zum vorerst letzten Mal bei Energie Cottbus. In der zweiten Runde des DFB-Pokals kassierte Freiburg, damals noch unter Coach Robin Dutt, ein 1:2. Allgemein gilt das Stadion der Freundschaft als Hexenkessel und wurde in der vergangenen Saison bereits dem VfB Stuttgart fast zum Verhängnis. Erst im Elfmeterschießen mussten sich die Cottbuser mit 5:6 geschlagen geben.


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