Mehr Informationen am Montag Unklarheit um Gesundheitszustand von Niki Lauda

Von dpa und Gregory Straub

Niki Lauda musste sich einer Lungentransplantation unterziehen. Foto: imago/GEPA picturesNiki Lauda musste sich einer Lungentransplantation unterziehen. Foto: imago/GEPA pictures

Wien. Verwirrung um den Zustand von Niki Lauda: Der Ex-Formel-1-Star soll aus dem Koma aufgewacht sein, heißt es aus Österreich. Das Krankenhaus hält sich bedeckt.

Nach der Lungentransplantation bei Niki Lauda wird das Allgemeine Krankenhaus (AKH) in Wien frühestens an diesem Montag neue Informationen über den Gesundheitszustand der österreichischen Formel-1-Legende bekanntgeben. Am Wochenende werde die Klinik, in der der 69-jährige Unternehmer und frühere Rennfahrer am Donnerstag operiert worden war, keine Mitteilungen herausgeben, teilte das AKH am Samstag der Nachrichtenagentur APA mit.

Am Samstag hatte das österreichische Nachrichtenportal "oe24.at" berichtet, Lauda sei aus dem Koma erwacht. Er sei wieder bei vollem Bewusstsein und würde selbstständig atmen, hieß es.

Spenderlunge kam aus Deutschland

Diese Informationen wurden vom Krankenhaus weder bestätigt, noch dementiert. Am Montag könnten die Medien über weitere Details informiert werden, sofern der Patient damit einverstanden sei, teilte das Krankenhaus weiter mit. Am Freitag hatte das Krankenhaus mitgeteilt, dass es Lauda den Umständen entsprechend gehe. "Wir sind sehr zufrieden", sagte der Chirurg Walter Klepetko, der Lauda operiert hatte, der Nachrichtenagentur. Er rechnete mit einem mehrwöchigen Klinikaufenthalt.

Dem österreichischen Fernsehen ORF hatte der Mediziner ebenfalls am Freitag mitgeteilt, dass der dreimalige Formel-1-Weltmeister in Tiefschlaf versetzt worden sei und eine künstliche Beatmung erfolge. "Das selbstständige Atmen beginnt dann am nächsten Tag oder auch nach einigen Tagen, es ist keine Eile", wichtig sei vor allem ein ruhiger Verlauf, sagte Klepetko, ohne nähere Details zum Gesundheitszustand Laudas zu nennen.

Wie "oe24.at" weiter berichtet, sei die Spenderlunge, die Lauda transplantiert wurde, aus Deutschland gekommen.


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