Deutliche Worte vom Bayern-Boss Uli Hoeneß zum Özil-Rücktritt: "Seit Jahren einen Dreck gespielt"

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Uli Hoeneß kritisiert Mesut Özil scharf. Foto: imago/Sportfoto RudelUli Hoeneß kritisiert Mesut Özil scharf. Foto: imago/Sportfoto Rudel

München. Bayern-Boss Uli Hoeneß begrüßt den Rücktritt Mesut Özils aus der deutschen Nationalmannschaft – aus sportlicher Sicht.

Uli Hoeneß, seines Zeichens Präsident des FC Bayern München, ist für seine markante und oft direkte Wortwahl bekannt. Auch zum Rücktritt von Mesut Özil aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vertritt der 66-Jährige eine klare Meinung.

"Das ist für die deutsche Nationalmannschaft aus sportlichen Gründen prima. Für mich ist Mesut Özil seit Jahren ein Alibi-Kicker. Er macht das vordergründig wegen der angeblich schlechten Behandlung des DFB, allerdings sollte er sich mal hinterfragen, wann er den letzten Zweikampf gewonnen hat. Das ist Jahre her", sagte Hoeneß.

Ein Alleinstellungsmerkmal dürfte Hoeneß mit seiner Meinung haben, Özil habe sich "jetzt schön hinter der Erdogan-Geschichte versteckt." Fakt ist nämlich: Der Ex-Nationalspieler äußerte sich erst gar nicht zu den Debatten um ihn und seine Leistungen. Die Diskussion um ihn und die Erdogan-Fotos nahm Özil nie als Alibi für seine erbrachte Leistung während der WM.

"Für den Neuanfang ist es super, dass er jetzt endlich aufhört. Er war schon bei der WM 2014 ein reiner Mitläufer und kurz davor rauszufliegen. Die anderen haben ihn durchs Endspiel gezogen", sagt Hoeneß weiter. "Er hat seit Jahren einen Dreck gespielt und jetzt sollen Grindel oder Bierhoff Schuld sein."


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