Netzreaktionen nach der WM-Zeremonie "Schirmherr" Wladimir Putin lässt seine Gäste im Regen stehen

Von Kim Patrick von Harling und dpa

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Der Regen machte den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron nichts aus. Foto: Imago/Sven SimonDer Regen machte den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron nichts aus. Foto: Imago/Sven Simon

Moskau. Pünktlich zur Siegerehrung der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat ein Platzregen eingesetzt.

Als der russische Präsident Vladimir Putin die Spieler der kroatischen und französischen Nationalmannschaft beglückwünschte, setzte ein gewaltiger Platzregen ein. Sofort hatte Putin einen Schirmhalter hinter sich stehen. Und seine Gäste? Gianni Infantino strich sich kurz über die triefnasse Glatze, bevor Helfer rasch Regenschirme über den Häuptern der versammelten Ehrenriege aufspannten. Auch der französische Staatschef Emmanuel Macron und die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic, gehüllt in ein rot-weißes Trikot ihrer Mannschaft, wurden klitschnass. Denn die beiden mussten lange auf einen Schirm warten. Die sozialen Medien reagieren natürlich mit Spott und Verärgerung.







Der Schauer hielt den frisch gebackenen Weltmeister Frankreich aber nicht vom Feiern ab. Unter großem Jubel stemmte Spielführer Hugo Lloris den Goldpokal in den regennassen Abendhimmel des Moskauer Luschniki-Stadions. Gleichzeitig setzte eine massive Fontäne mit goldenem Konfetti ein, das sich wie ein Teppich auf den Rasen der Final-Arena legte - und auch an den Spielern klebte. Anschließend brannten die Organisatoren ein riesiges Feuerwerk über dem Stadion ab und machten den Regen wohl schnell wieder vergessen.


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