WM-Ranking des Tages Nach Vorrunden-Aus: Das waren die peinlichsten Momente der DFB-Geschichte

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WM-Aus in der Vorrunde: Für Joachim Löw lief die WM anders als geplant. Foto: dpaWM-Aus in der Vorrunde: Für Joachim Löw lief die WM anders als geplant. Foto: dpa

Osnabrück. Aus in der Gruppenphase der WM 2018: Gab es je schlimmere Momente in der DFB-Geschichte? Unser Ranking des Tages.

1. Kasan, 27. Juni 2018: Deutschland - Südkorea 0:2. 

Das gab es noch nie: Deutschland scheidet in der Vorrunde einer WM aus – als Gruppenletzter, als Weltmeister. Gegen Südkorea hätte der DFB-Elf ein Sieg gereicht. Stattdessen spielte die Mannschaft 90 Minuten lang ideenlos und kassierte in der Nachspielzeit zwei Tore.

Vorrunden-Aus als Gruppenletzter: Bittere Bilanz für die deutsche Elf 2018 in Russland. Foto: dpa/Ina Fassbender

2. Rotterdam, 20. Juni 2000: Deutschland - Portugal 0:3.

Im letzten Gruppenspiel der EM geht die Mannschaft von Erich Ribbeck gegen ein B-Team der Portugiesen unter, Sergio Conceição erzielt alle Tore. Mit einem Tor und einem Punkt verabschiedet sich die DFB-Auswahl – und Ribbeck tritt am Tag danach zurück.

Drei Spiele, ein Punkt: Für die DFB-Elf war nach dem 0:3 gegen Portugal bei der EM 2000 Schluss. Foto: imago/Pressefoto Baumann

3. Tirana, 17. Dezember 1967: Albanien - Deutschland 0:0.

Der Fußball-Zwerg, im Hinspiel mit 6:0 bezwungen, vermasselt der Mannschaft von Bundestrainer Helmut Schön die schon sicher geglaubte Qualifikation für die EM-Endrunde. Hauptkonkurrent Jugoslawien profitierte von dem sensationellen Punktverlust.

Ohne Deutschland fahren wir zur EM: Nach einem 0:0 gegen Albanien war der Vizeweltmeister nicht dabei. Foto: imago/Horstmüller

4. Córdoba, 21. Juni 1978: Deutschland - Österreich 2:3. 

Vor dem Spiel träumen einige von einem Kantersieg und vom Finaleinzug. Doch das Team von Helmut Schön setzt die Reihe der Enttäuschungen bei der WM in Argentinien fort. Der Weltmeister scheitert kläglich, es ist das traurige Ende der großen Ära Schön.

Als die "Schmach von Cordoba" ging das Spiel gegen Österreich 1978 in die DFB-Geschichte ein. Foto: imago/WEREK

5. New York, 10. Juli 1994: Deutschland - Bulgarien 1:2.

Im WM-Viertelfinale scheitert der Weltmeister an einem krassen Außenseiter – trotz Führung, trotz Bestbesetzung. Eine Mannschaft, wegen interner Querelen und Intrigen unter Wert geschlagen. Und ein einsamer Bundestrainer Berti Vogts, der im Amt bleibt.

Matthias Sammer (links) konnte es nicht fassen: Der Weltmeister von 1990 scheitert vier Jahre später im Viertelfinale gegen den Fußballzwerg Bulgarien. Foto: Witters

6. Lyon, 4. Juli 1998: Deutschland - Kroatien 0:3.

Wieder ist im WM-Viertelfinale Schluss, wieder gibt es statt des eingeplanten Sieges eine peinliche Pleite – in Unterzahl, nach Rot gegen Wörns. Vogts entwickelt Verschwörungstheorien und bleibt Bundestrainer. Aber nur noch bis Anfang September 1998.

0:3: Auch vier Jahre später ist im Viertelfinale für Berti Vogts Mannschaft Schluss. Foto: Witters

7. Gijon, 16. Juni 1982: Deutschland - Algerien 1:2. 

Überheblich gehen Jupp Derwall und sein Team ins WM-Auftaktspiel und blamieren sich. Ebenso peinlich ist das 1:0 gegen Österreich, auf das sich die Kontrahenten in einem unwürdigen Ballgeschiebe einigen, um ihr Weiterkommen zulasten Algeriens abzusichern.

Gijon steht nicht für schöne Momente in der DFB-Geschichte: 1982 war hier gegen Außenseiter Algerien Schluss. Foto: imago/Sportfoto Rudel



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