Fünffacher Weltmeister Rudersport trauert um ehemaligen Achter-Schlagmann Roland Baar

Von dpa

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Der ehemalige Weltklasse-Ruderer wurde nur 53 Jahre alt. Foto: Imago/Pressefoto BaumannDer ehemalige Weltklasse-Ruderer wurde nur 53 Jahre alt. Foto: Imago/Pressefoto Baumann

Hamburg. Der ehemalige Ruderer Roland Baar ist nach einem Verkehrsunfall im Alter von 53 Jahren verstorben.

Der deutsche Rudersport trauert um Roland Baar. Der frühere Schlagmann des Deutschland-Achters ist nach Angaben des Deutschen Ruderverbandes und des Hannoverschen Ruder-Clubs vom Dienstag am vergangenen Wochenende bei einem Autounfall gestorben. Baar wurde 53 Jahre alt und hinterlässt Frau und zwei Kinder. In einem Nachruf bezeichnete ihn der DRV als "großartige, aber bescheidene Persönlichkeit" und gedenke seiner mit hohem Respekt und großer Wertschätzung. 

Baar saß von 1989 bis 1996 im DRV-Flaggschiff. In seiner Karriere gewann er fünf WM-Titel sowie Olympia-Silber in Atlanta 1996 und Olympia-Bronze in Barcelona 1992. 1993 wurde er für seine sportlichen Erfolge mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Fünf Jahre später verlieh ihm der Weltverband FISA die Thomas-Keller-Medaille für seine außergewöhnliche Karriere im Rudern. 

Auch nach seiner aktiven Laufbahn blieb Baar dem Sport verbunden und engagierte sich zunächst als Mitglied der IOC-Athletenkommission und später auch als Mitglied des IOC und Präsidiumsmitglied des Nationalen Olympischen Komitees (NOK).

Beruflich hatte Baar, der in Gifhorn lebte, zuletzt an der Technischen Universität Berlin eine Professur für Verbrennungskraftmaschinen inne.


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