Roy Keane und Gary Neville Ex-Manchester-Profis attackieren Boateng: "Kann nicht ganz dicht sein"

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Werden wohl keiner Fans mehr von Jerome Boateng: Die Ex-Manchester-United-Spieler Gary Neville (links) und Roy Keane. Fotos: imago/Sportimage, imago/Action PlusWerden wohl keiner Fans mehr von Jerome Boateng: Die Ex-Manchester-United-Spieler Gary Neville (links) und Roy Keane. Fotos: imago/Sportimage, imago/Action Plus

Sotschi. Die ehemaligen Manchester United-Profis Roy Keane und Gary Neville finden harte Worte für die bisherigen Leistungen des Nationalspielers bei der WM 2018. Unter der Gürtellinie?

Während einer Weltmeisterschaft suchen sich TV-Sender oft Ex-Stars als Experten, damit diese die Spiele beurteilen und ihre Einschätzungen abgeben. So auch in England, wo die beiden ehemaligen internationalen Top-Profis Roy Keane und Gary Neville derzeit für den TV-Sender "ITV" arbeiten.

Beim Spiel Deutschlands gegen Schweden hat besonders Jerome Boateng sein Fett weg bekommen. "Man sagt über ihn, dass er 650 Paar Schuhe hat. Er kann nicht ganz dicht in der Birne sein", kritisierte Keane. Boateng sei rumgelaufen wie in einer Amateur-Liga. 

"Denkt, dass er Franz Beckenbauer ist"

Dem stimmte auch Gary Neville in seiner Halbzeitbeurteilung zu: "Aus irgendeinem Grund denkt Boateng, dass er Franz (Beckenbauer) ist. Er denkt, er ist DER Spieler. Er hat unter Pep (Guardiola) gespielt und fing damit an zu glauben, er sei ein fantastischer Fußballspieler." Aber er sei ein Witz gewesen in der ersten Halbzeit, er müsse runter.

So kam es schließlich auch: In der 82. Minute wurde der Bayern-Spieler mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, nachdem er den Schweden Markus Berg unnötig hart gefoult hatte. In Unterzahl gelang Deutschland in der Nachspielzeit aber noch der 2:1-Siegtreffer durch Toni Kroos. Das Fazit von Keane: "Deutschland hat ohne ihn besser gespielt."

Auch Rüdiger bekommt Kritik

Neben Boateng wurde auch sein Kollege in der Innenverteidigung, Antonio Rüdiger, harsch angegangen: "Die beiden Innenverteidiger verursachen Herzattacken", resümierte Keane. Neville beklagte zu viele Abstimmungsfehler in der deutschen Abwehr. Rüdiger ersetzte im Spiel gegen Schweden Mats Hummels, der Aufgrund von Halswirbel-Problemen pausieren musste. 

Besonders pikant an der Boateng-Kritik: Neville und Keane sind beide Ex-Spieler von Manchester United. Einem der Clubs, der Berichten zufolge an einer Verpflichtung des wechselwilligen Kickers interessiert ist. 





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