WM-Ranking des Tages Das sind die deutschen Schiedsrichter mit den meisten WM-Einsätzen

Meine Nachrichten

Um das Thema Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Schiedsrichter Markus Merk hat die meisten WM-Spiele als deutscher Schiedsrichter gepfiffen. Foto: WittersSchiedsrichter Markus Merk hat die meisten WM-Spiele als deutscher Schiedsrichter gepfiffen. Foto: Witters

Osnabrück. Welche sieben deutschen Schiedsrichter haben am häufigsten bei Weltmeisterschaften gepfiffen? Seit Freitag ist auch ein Deutscher in der Liste dabei – und könnte hier weiter klettern.

1. Fünf Spiele

Markus Merk (geboren am 15. März 1962 in Kaiserslautern) ist mit fünf Spielen bei den Endrunden 2002 und 2006 der deutsche WM-Rekord-Referee. Höhepunkt seiner Laufbahn war das EM-Finale 2004. Der dreimal zum Weltschiedsrichter des Jahres gewählte Merk ist als Motivationscoach und TV-Experte tätig.

Führt die Liste an: Markus Merk, der Zahnarzt aus Kaiserslautern. Foto: Witters

2. Vier Spiele

Siegfried Kirschen (geboren am 13. Oktober 1943 in Chemnitz) war einer der besten Referees der DDR. Der Diplom-Psychologe kam 1986 in Mexiko und 1990 in Italien bei vier Partien zum Einsatz. Nach 28 Jahren als Präsident des Landesverbandes Brandenburg zieht sich Kirschen jetzt aus dem Funktionärsamt zurück.

Viermal an der Pfeiffe bei einer WM: Siegfried Kirschen. Foto: imago/Pressefoto Baumann


3. Drei Spiele

Albert Dusch (geboren am 6. Dezember 1912 in Kaiserslautern, gestorben am 27. Oktober 2002) war mit seiner massigen Erscheinung ein weltbekannter Schiedsrichter. Er gab sein WM-Debüt 1958 mit zwei Spielen und war 1962 in Chile mit 49 Jahren erneut dabei. Nach seinem dritten Spiel beendete er seine Laufbahn.

Der Älteste in der Liste: Albert Dusch stand dreimal auf dem Platz. Foto: imago/Ferdi Hartung

Drei Spiele

Kurt Tschenscher (geboren am 5. Oktober 1928 in Hindenburg, gestorben am 13. August 2014) ist der einzige Schiedsrichter, der an drei Endrunden (1966, 1970, 1974) teilnahm. Der Mannheimer war 17 Jahre FIFA-Referee – Rekord. 1970 zeigte er als erster Schiedsrichter die Gelbe Karte, dem Russen Assatiani.

Kurt Tschenscher pfiff auch drei Spiele. Foto: imago/Horstmüller

Drei Spiele

Rudi Glöckner (geboren am 20. März 1929 in Makranstädt, gestorben am 25. Januar 1999) ist der einzige Deutsche, der ein WM-Finale leitete: 1970 Brasilien gegen Italien (Foto). Glöckner, der auch bei der Endrunde 1974 in der Bundesrepublik pfiff, galt als Spezialist für heikle Endspiele. Er leitete drei WM-Partien.

Pfiff drei WM-Pariten: Rudi Glöckner (Mitte). Foto: imago/WEREK

Drei Spiele

Wolfgang Stark (geboren am 20. November 1969 in Landshut) war von 1999 bis 2014 FIFA-Referee, bei der WM 2010 in Südafrika leitete er drei Spiele. In der Bundesliga wurde der Sohn eines Schiedsrichters mit 345 Spielen zum Rekordmann. Seine Karriere beendete Stark 2017 nach 13 Jahren auf der DFB-Liste.

Nicht mehr im Einsatz: Wolfgang Stark pfiff 13 Jahre lang für die FIFA. Foto: Witters

Drei Spiele

Felix Brych (geboren am 3. August 1975 in München) ist Jurist und arbeitet beim Bayerischen Fußballverband. Die Partie am Freitag zwischen Serbien und der Schweiz ist sein dritter WM-Einsatz, 2014 in Brasilien war er wie jetzt in Russland der einzige deutsche Schiedsrichter und leitete zwei Spiele.

Könnte in der Liste noch weiter klettern: Vor allem wenn die Deutschen früh ausscheiden. Foto: Witters



Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN