Ausstiegsklausel Hoffenheim bestätigt: Nagelsmann wechselt 2019 zu RB Leipzig

Von Alexander Barklage

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Gehen ab der Saison gemeinsame Wege: Leipzigs Sportchef Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann. Foto: imago/Thomas FreyGehen ab der Saison gemeinsame Wege: Leipzigs Sportchef Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann. Foto: imago/Thomas Frey

Sinsheim/Leipzig. Julian Nagelsmann geht mit der TSG Hoffenheim in seine letzte Saison als Trainer. 2019 wechselte er zu RB Leipzig.

Trainer Julian Nagelsmann verlässt den Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim zum Ende der Saison 2018/19. Das teilte der Club am Donnerstag mit. Der 30-Jährige, der im Februar 2016 den Posten des Cheftrainers bei den Sinsheimern übernommen hatte, machte Gebrauch von einer Ausstiegsklausel. Der Kontrakt von Nagelsmann, der seit neun Jahren bei der TSG und seit fast zweieinhalb Jahren dort Chefcoach ist, lief ursprünglich noch bis Sommer 2021.

Es war mir wichtig früh für klare Verhältnisse zu sorgen“, sagt Nagelsmann in der Mitteilung, nachdem er am Mittwochabend die Gesellschafter und die Geschäftsführung der TSG über seine Entscheidung informiert hatte. Mit diesem Schritt wolle er verhindern, dass seine Arbeit während der kommenden Saison von immer wieder aufkommenden Spekulationen beeinflusst werde.



Schon in dieser Spielzeit war Nagelsmann immer wieder mit anderen Clubs wie Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und zuletzt auch Real Madrid in Verbindung gebracht worden. Nagelsmann hatte die TSG in der abgelaufenen Saison in der Bundesliga auf Platz drei und damit erstmals in der Vereinshistorie in die Champions League geführt.

Rosen: "Wir wussten, um die fixierte Möglichkeit"

Künftig werde er keine Fragen zu seinem neuen Arbeitgeber oder seinen Pläne beantworten. "In der Branche wird immer Ehrlichkeit verlangt. Die haben wir bewiesen und ich erwarte, dass dies auch respektiert wird", sagte Nagelsmann.

Der gebürtige Landsberger gilt als einer der begehrtesten Fußball-Lehrer der Branche. "Wir wussten um die vertraglich fixierte Möglichkeit, die im Profifußball nicht außergewöhnlich ist", sagte Alexander Rosen, Hoffenheims Direktor Profifußball. "Es spricht für den Charakter von Julian, dass er die Karten nun auch öffentlich auf den Tisch gelegt und so früh für alle Klarheit geschaffen hat."


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