1:0-Zittersieg WM 2018: Spanien ringt iranisches Abwehrbollwerk nieder

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Diego Costa (rechts) jubelt mit Isco nach dem Treffer zum 1:0. Foto: Imago/PA ImagesDiego Costa (rechts) jubelt mit Isco nach dem Treffer zum 1:0. Foto: Imago/PA Images

Kasan. Lange Zeit stemmten sich die Iraner gegen die Niederlage. Am Ende behielt der Favorit die Oberhand: Spanien gewann 1:0.

Wie zu erwarten bestimmten die Spanier das Spiel, der Iran konzentrierte sich ausschließlich aufs Kontern – ohne Erfolg. Der Weltmeister von 2010 drängte die Asiaten in deren Hälfte, in der ersten Halbzeit schaffte es Spanien jedoch nicht, gefährlich vor das Tor des Irans zu kommen.

Die Iraner machten ihre Sache in der Defensive gut, Spanien fiel gegen das asiatische Bollwerk nicht viel ein. Erst in der ersten Minute der Nachspielzeit war es David Silva, der sich ein Herz nahm. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und zischte am Tor vorbei. Torlos ging es in die Halbzeit, die ersten 45 Minuten waren eher unspektakulär.

Diego Costa erlöst Spanien

Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhten die Spanier noch einmal das Tempo und kamen zu mehreren Chancen. Der Favorit wollte die Entscheidung erzwingen. In der 54. Minute war es dann soweit: Diego Costa tauchte im Strafraum auf und versenkte den Ball etwas glücklich im Tor – 1:0.

In der Folge wurde der krasse Außenseiter mutiger. Die Zuschauer in Kasan sahen nun ein offeneres Spiel, sodass auch Iran zu Chancen kam. Allerdings blieben die Europäer das bestimmende Team. In der 82. Minute hatte der Iran die größte Möglichkeit des Spiels: Mehdi Taremis Kopfball streifte nur die Latte. Doch die Spanier brachten die knappe Führung über die Zeit und steht mit einem Bein im Achtelfinale.


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