Japan, Kolumbien und Senegal "Diese Fans gewinnen die WM": Zuschauer räumen Tribünen selbst auf

Von Christopher Chirvi

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Für viele sind die Fans aus Japan schon jetzt die Gewinner der Weltmeisterschaft. Foto: imago/ITAR-TASSFür viele sind die Fans aus Japan schon jetzt die Gewinner der Weltmeisterschaft. Foto: imago/ITAR-TASS

Saransk. Nach dem WM-Spiel Japan gegen Kolumbien haben Fans Eigeninitiative gezeigt - und inzwischen ziehen weitere nach.

Vorbildlicher Ordnungssinn: Nach dem 2:1-Sieg der Japaner im WM-Spiel am Dienstag gegen Kolumbien haben die japanischen Fans ihre Tribüne selbst aufgeräumt. Sie zogen durch die Reihen der Mordwinien-Arena, sammelten Plastikbecher und Papiermüll ein und entsorgten alles in blauen Mülltüten. 

Bei Twitter gibt es dabei viel Lob für die Japaner. "Diese Fans gewinnen die WM", schreibt ein Nutzer unter das Video. 

Schon 2014 hatten die Fans für Begeisterung gesorgt, als sie nach den Spielen gegen die Elfenbeinküste und Griechenland ihre Fanblöcke aufgeräumt hatten. "Erziehung und Disziplin charakterisieren die Japaner bei der WM", hatte die Zeitung "O Globo" damals geschrieben. Die Japaner selbst bezeichnen das Aufräumen nach einem Sportevent als Selbstverständlichkeit. 

Doch bei dieser WM sind es nicht mehr nur die japanischen Fans, die nach einem Spiel für Sauberkeit sorgen. Auch die Kolumbianer räumten ihre Ränge auf ...


... und ebenso die Senegalesen, die nach dem überraschenden 2:1-Sieg ihres Teams gegen Polen ebenfalls den liegengebliebenen Abfall einsammelten. 

Möglicherweise wird es nach dem Spiel am Sonntag im Jekaterinburg-Stadion also nicht sehr viel für die Reinigungskräfte zu tun geben. Dann nämlich wird das Team aus Senegal dort ihr nächstes Gruppenspiel bestreiten - gegen Japan.


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