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Äußerung bei Markus Lanz "Fußball ist Krieg" – Waldemar Hartmann erntet Kritik

Von Tobias Bosse

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Der ehemalige ARD-Moderator Waldemar Hartmann war zu Gast bei Markus Lanz. Foto: dpaDer ehemalige ARD-Moderator Waldemar Hartmann war zu Gast bei Markus Lanz. Foto: dpa

Hamburg. Der ehemalige TV-Moderator Waldemar Hartmann bekommt aufgrund seiner Äußerung bei Markus Lanz reichlich Kritik im Netz.

Während die deutsche Fußballnationalmannschaft sich in Sotchi auf das erste "Endspiel" am Samstag gegen Gruppengegner Schweden vorbereitet, diskutiert Fußballdeutschland noch immer aufgeregt darüber, wie es zu der Niederlage gegen Mexiko kommen konnte. Der ehemalige ARD-Moderator Waldemar Hartmann sorgte verbal am Dienstagabend in der ZDF-Tallkshow "Markus Lanz" für Aufsehen: Fußball sei wie Krieg, sagte der 70-Jährige. In Sozialen Medien reagierten Nutzer mit Kritik, ebenso wie die Gäste in der Sendung.

Hartmann mahnte: In der deutschen Nationalmannschaft brodele es und berief sich dabei auf mannschaftsinterne Quellen, die ihm das bestätigt hätten. Die öffentlichen Äußerungen von Mats Hummels nach der Niederlage gegen Mexiko hätten viel Unruhe in die Mannschaft gebracht. Für Hartmann seien die Spieler aber ohnehin gar nicht in der Pflicht, sondern der Bundestrainer, dem er taktisches Versagen sowie schlechte Vorbereitung vorwarf und ketzerisch in die Runde fragte: "Wozu haben wir denn einen Bundestrainer?"

Stammtischparole in Serie

Und Hartmann lief gerade erst warm: Eine Stammtischparole folgte der nächsten. So sei die deutsche Nationalmannschaft zu sehr zur "Wohlfühloase" geworden, in der es keiner wage einmal auf den Tisch zu hauen. Es sei an der Zeit "Jogis Waldorfschule" zu beenden und ein bisschen mehr an Krieg zu denken, weil "Fußball ist Krieg", sagte Hartmann und schob einen kleinen Lacher hinterher. Der TV-Moderator und Sportjournalist Patrick Wasserziehr, der neben Hartmann saß, fand diesen Satz hingegen überhaupt nicht zum Lachen und fragte Hartmann, ob er diese Formulierung für so glücklich hielte. Dieser wiegelte direkt ab, es müsse nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden. 

Auf Twitter gab es trotzdem zahlreiche Reaktionen dazu:











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