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Einsatz des Video-Assistenten bei WM Schiedsrichter Dankert: "Nicht Weisheit mit Löffeln gefressen"

Von dpa

Schiedsrichter Bastian Dankert ist bei der WM in Russland als Video-Assistent eingeplant. Er glaubt nicht, dass es Probleme rund um den Video-Assistenten in Russland geben wird. Foto: imago/Picture Point LESchiedsrichter Bastian Dankert ist bei der WM in Russland als Video-Assistent eingeplant. Er glaubt nicht, dass es Probleme rund um den Video-Assistenten in Russland geben wird. Foto: imago/Picture Point LE

Frankfurt. Chaos bei der WM? Der deutsche Video-Assistent Bastian Dankert weist Befürchtungen zurück und glaubt an einen Erfolg.

Video-Schiedsrichter Bastian Dankert hat Befürchtungen zurückgewiesen, nach denen der Einsatz des Videobeweises bei der Fußball-WM in Russland zu zahlreichen chaotischen und umstrittenen Entscheidungen führen könnte. "Wir sind bestens vorbereitet auf die WM", sagte der 37-Jährige in einem Interview der "Sport Bild".

"Nach dem Confed Cup hat die FIFA sehr schnell reagiert und viele Schulungen durchgeführt", erklärte Dankert. "Wir waren auch in diesem Jahr fünf Wochen unterwegs, haben uns für die WM mit praktischen Einheiten auf dem Platz und Spielanalysen vor dem Video-Monitor im Team fortgebildet. Man guckt sich immer noch etwas ab von den Video-Assistenten aus anderen Ländern. Es ist ja nicht so, dass wir Deutschen bei diesem Thema die Weisheit mit Löffeln gefressen haben."

Zwei Deutsche Video-Assistenten in Russland
Dankert wird bei der WM zusammen mit seinem Schiedsrichter-Kollegen Felix Zwayer als Video-Assistent eingesetzt. Der Weltverband FIFA steht in der Kritik, weil er für die Weltmeisterschaft vom 14. Juni bis 15. Juli auch Video-Assistenten nominiert hat, die noch keinerlei praktische Erfahrung mit diesem System haben.