Wieder Geheimtest gegen U20 Weitere Spielpraxis für Neuer, Boateng am Ball

Von dpa und Kim Patrick von Harling

Manuel Neuer soll weiter Spielpraxis sammeln. Foto: Imago/RevierfotoManuel Neuer soll weiter Spielpraxis sammeln. Foto: Imago/Revierfoto

Eppan. Drei Tage vor dem Länderspiel-Comeback gegen Österreich soll Manuel Neuer weiter Spielsicherheit für die WM sammeln.

Wenn das deutsche Fußball-Nationalteam am Mittwochvormittag in Südtirol zum zweiten Übungsspiel gegen die U-20-Auswahl des DFB antritt, soll Kapitän Neuer wieder eine Spielhälfte lang im Tor stehen.

"Es geht um Spielverständnis. Manuel ist auf dem Wege, wie wir uns es alle vorstellen", erklärte Bundestorwartcoach Andreas Köpke. Der Test gegen die Junioren wird erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen, auch Medienvertreter haben keinen Zugang.

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Ein Beitrag geteilt von Manuel Neuer (@manuelneuer) am Mai 29, 2018 um 1:28 PDT

"Dass es keine einfache Situation war, war uns von vornherein bewusst", bemerkte Köpke. Neuer war nach achtmonatiger Verletzungspause ohne jede Spielpraxis ins Vorbereitungscamp nach Eppan gekommen. Die Sportliche Leitung um Bundestrainer Löw sei ständig im Kontakt mit Neuer, den Medizinern und Physiotherapeuten, berichtete der einstige Nationaltorwart Köpke und ergänzte: "Der Fuß ist vollkommen ausgeheilt. Das ist ein sehr beruhigendes Gefühl."

Beruhigend auch, dass der ebenfalls zuvor verletzte Jerome Boateng wieder am Ball trainiert. Der Innenverteidiger des FC Bayern München hatte in den Tagen zuvor nur individuell im Fitnessraum trainiert. Ob es für den Österreich-Test schon reicht, ist jedoch weiterhin fraglich.

Am kommenden Samstag in Klagenfurt soll zumindest Neuer nach anderthalb Jahren Pause sein Comeback in der Nationalmannschaft feiern. Danach muss Löw entscheiden, ob es für den Kapitän und Weltmeister für die Teilnahme an der WM-Endrunde vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland reicht. Am kommenden Montag muss der Bundestrainer sein endgültiges WM-Aufgebot mit 23 Akteuren dem Weltverband FIFA melden.


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