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"Kicker" berichtet Ja zum BVB: Favre erhält Vertrag bis 2020

Von Alexander Barklage

Lucien Favre und der BVB haben sich auf eine Zusammenarbeit für die kommende Saison verständigt, berichtet der Lucien Favre und der BVB haben sich auf eine Zusammenarbeit für die kommende Saison verständigt, berichtet der "Kicker". Foto: imago/Sven Simon

Dortmund. Lucien Favre wird neuer Trainer bei Borussia Dortmund. Die offizielle Verkündung soll es erst in der nächsten Woche geben.

Die Spatzen pfeifen es schon seit Wochen von Dächern. Jetzt berichtet der "Kicker" in seiner Donnerstags-Ausgabe, dass sich Borussia Dortmund und Lucien Favre auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben. Der Schweizer erhält bei den Schwarz-Gelben einen Vertrag bis 2020 ohne Option. Offiziell verkündet werden soll die Personalie aber erst in der kommenden Woche, weil in der französischen Liga am kommenden Wochenende noch der letzte Spieltag auf dem Programm steht. 

Die Dortmunder müssen, so das Sport-Magazin, eine Ablöse von drei Millionen Euro an OGC Nizza bezahlen, da Favres Vertrag bei den Südfranzosen noch bis 2019 läuft. 

Bereits am Mittwochabend hatte der "Kicker" berichtet, dass Favre bereits sein Veto eingelegt haben soll gegen eine Verpflichtung von Landsmann Stephan Lichtsteiner (34), der Juventus Turin im Sommer verlassen wird. In Gesprächen mit der sportlichen Leitung des Bundesligisten habe Favre den Rechtsverteidiger eher skeptisch beurteilt - zumal die Dortmunder mit Lukasz Piszczek (32) bereits über einen routinierten Stammspieler auf dessen Position verfügen.

Favre, der in der Bundesliga schon Hertha BSC und Gladbach trainierte, soll den Dortmunder Neuaufbau nach der sehr mäßigen Saison vorantreiben. Dortmunds Geschäftsführer Watzke beschreibt die Kernaufgabe von Favre in einem Interview mit der "Rheinischen Post" wie folgt. Der neue Trainer müsse das Team stabilisieren und ihr "die Freude am Job zurückgeben"