Nach Abstieg HSV: Krawalle und Polizeieinsatz im Volksparkstadion

Von Kim Patrick von Harling

Krawalle in Hamburg. Foto: Imago/NordphotoKrawalle in Hamburg. Foto: Imago/Nordphoto

Hamburg. Unschöne Szenen: Nach dem Bundesliga-Abstieg des Hamburger SV sorgten HSV-Chaoten für einen Polizeieinsatz.

Der Abstieg war besiegelt, noch zwei Minuten sollten in der Partie zwischen dem HSV und Borussia Mönchengladbach gespielt werden. Zwar führten die Hamburger mit 2:1, zeitgleich gewann aber der VfL Wolfsburg mit 4:1 gegen den 1. FC Köln.


20 Minuten lang musste das Spiel unterbrochen werden. Foto: Alexander Barklage


HSV-Chaoten versuchten, in den Innenraum zu gelangen. Zudem warfen sie Pyrotechnik und randalierten. Unter anderem versuchte ein vermeintlicher HSV-Anhänger, einen Blumenkranz auf das Spielfeld zu legen – symbolisch für die Beerdigung des Hamburger SV.



Erst mit einer 20-minütigen Verspätung konnte Schiedsrichter Felix Brych wieder anpfeifen. HSV-Keeper Julian Pollersbeck schoss mit der letzten Aktion den Ball quer über das Spielfeld zum Gladbach-Torwart Jan Sommer. Währenddessen blieb die Polizeistaffel vor der Nordtribüne stehen, aus der die Unruhen entstanden waren.


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