Hamburger SV Egal ob Liga 1 oder 2: HSV will mit Trainer Titz verlängern

Von Alexander Barklage

Bleibt auch in der kommenden Saison Cheftrainer beim Hamburger SV. Foto: imago/EibnerBleibt auch in der kommenden Saison Cheftrainer beim Hamburger SV. Foto: imago/Eibner

Hamburg. Der HSV steht kurz vor einer ligaunabhängigen Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Christian Titz.

Der Hamburger SV will den Vertrag mit Trainer Christian Titz verlängern – für die 1. und 2. Bundesliga. Der Vorstandsvorsitzende des HSV, Frank Wettstein, sagte: „Vorstand und Aufsichtsrat wollen ligaunabhängig mit Trainer Christian Titz weiterarbeiten. Wir haben sehr gute Gespräche mit dem Trainer geführt, es geht nur noch um abschließende Detailfragen, die nach der Saison geklärt werden, um den aktuellen sportlichen Fokus nicht zu stören.“

Aufsichtsratsboss Bernd Hoffmann ergänzt: „Wir sind uns einig, dass wir mit ihm weiterarbeiten wollen.“ Eine Entscheidung, die den 47-Jährigen überaus erfreut. Er hatte in den zurückliegenden Wochen nicht nur die Lebensgeister beim Noch-Dino geweckt, sondern auch Spielfreude vermittelt und nie ein Hehl daraus gemacht, dass er sich in dieser Rolle sieht. „Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Vorstand, jetzt werden wir nach Saisonende die Details klären.“



Christian Titz ist weiterhin vom Klassenerhalt überzeugt und glaubt am Samstag zuhause gegen Mönchengladbach noch an die kleine Chance: "Wenn uns vor sieben Wochen einer gesagt hätte, am letzten Spieltag sind wir auf zwei Punkte ran, dann hätten wir das alle unterschrieben. Da waren wir in einer Situation, in der wir uns gefragt haben, gewinnen wir noch ein Spiel und wie können wir uns vernünftig verabschieden. Jetzt stehen wir vor einer Situation, dass wir mit einem Heimsieg und der Mithilfe des 1. FC Köln noch in die Relegation kommen können. Dieser positive Gedanke überwiegt." 

Der 47-Jährige übernahm als Interimstrainer am 13. März den HSV nachdem sich der Verein von Bernd Hollerbach getrennt hatte. Zuvor war Titz für die Regionalliga-Mannschaft verantwortlich, die zu diesem Zeitpunkt noch Tabellenführer war. Mit dem HSV holte er in sieben Spielen immerhin zehn Punkte und hauchte dem dahin siechendem HSV mit einer neuen Spielphilosophie und teilweise neuem Personal neues Leben ein.