Oesterhelweg tröstet Kroll Lotte-Trainer Drube lobt Emotionalität seiner Spieler

Von Christoph Schillingmann und Christian Hesse

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Zeigte gegen Jena wieder einige Paraden: Lotte-Keeper Steve Kroll (Vierter von links) hier mit Adam Straith, Paterson, Jenas Maximilian Wolfram und Nico Neidhart (von links). Foto: Helmut KemmeZeigte gegen Jena wieder einige Paraden: Lotte-Keeper Steve Kroll (Vierter von links) hier mit Adam Straith, Paterson, Jenas Maximilian Wolfram und Nico Neidhart (von links). Foto: Helmut Kemme

Lotte. Kurz nach Abpfiff der Partie zwischen den Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte und FC Carl Zeiss Jena hat Maximilian Oesterhelweg Torhüter Steve Kroll getröstet. Die beiden Mannschaftskollegen hatten nach dem 2:0-Heimsieg noch Gesprächsbedarf.

Dieser Aktion war eine Szene in der Halbzeit vorausgegangen: Nach Pausenpfiff diskutierte Kroll mit einigen Mitspielern und warf seine Trinkflasche zur Seite weg. Kurz darauf bildete das SFL-Team einen Spielerkreis und klärte die Sache offenbar. "Ich glaube, es gab unter den Spielern eine Diskussion bezüglich eines Herauslaufens oder eines Im-Tor-Bleibens", sagte SFL-Trainer Nils Drube. "Ich finde Emotionen super und total gut. Das zeigt vor allem, wie kommunikativ die Spieler untereinander sind und dass sie das Spiel leben. Das ist etwas, was wir zu 100 Prozent einfordern. Wenn Emotionen da sind, ist das absolut positiv zu bewerten."

Während Drube von Emotionen sprach, nahm SFL-Kapitän Adam Straith die Worte Gier und Moral in den Mund: "Es war die beste Antwort, die wir jetzt in den letzten Wochen geben konnten. Jeder der die letzten Spiele gesehen hat, hat eine frische Mannschaft gesehen. Eine Mannschaft, wo jeder für jeden da ist", sagte der Innenverteidiger. "Es macht natürlich Spaß zur Zeit. Aber wir wissen auch, dass es nur vier Spiele waren. Es liegt noch viel Arbeit vor uns", sagte Straith auch mit Blick auf die nächste Aufgabe am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern.

Piossek fehlt mindestens zwei Spiele

Nicht nur bei dem Auswärtsspiel auf dem Betzenberg, sondern eine Woche später bei der Partie in Braunschweig wird Marcus Piossek fehlen. Der 29-Jährige hatte sich bei einem Schuss im Spiel bei Fortuna Köln einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. "Welchen Grad und welche Schwere die Verletzung hat, wird eine Folgeuntersuchung zeigen", sagte Drube. "Vielleicht dauert es nur bis zur Länderspielpause. Aber er wird uns auf jeden Fall in den nächsten zwei Spielen nicht zur Verfügung stehen." Genau wie Piossek wird sich Lars Dietz, der beim Abschlusstraining vor dem Köln-Spiel weggerutscht war, einer Folgeuntersuchung unterziehen. Dabei soll ebenfalls festgestellt werden, wie schwerwiegend der Muskelfaserriss ist.


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