37:24-Sieg gegen Schlusslicht HSG-Handballerinnen beenden Pleitenserie mit Kantersieg

Femke Bornhorn (am Ball) war mit neun Toren beste Werferin beim Kantersieg der HSG Osnabrück. Foto: Gert WestdörpFemke Bornhorn (am Ball) war mit neun Toren beste Werferin beim Kantersieg der HSG Osnabrück. Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Mit einem fulminanten 37:24-Sieg über das Tabellenschlusslicht HV Lüneburg haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Osnabrück ihre Niederlagenserie beendet. Ein durchaus bemerkenswerter Erfolg – sind die von Jörg Elbel und Volker Krems trainierten Handballerinnen doch im Sommer erst aus der Landesliga aufgestiegen.

Die Gäste aus Lüneburg hatten den starken Osnabrückerinnen nur zu Beginn der Partie wirklich etwas entgegenzusetzen. Danach setzten sich die Gastgeberinnen immer weiter ab und gingen mit einer hochverdienten 18:12-Führung in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Zwar erspielten sich die Gäste durchaus Chancen, scheiterten aber immer wieder an den glänzend aufgelegten HSG-Torhüterinnen Ellen Loock und Jana Lahmann.  

Nicht nur defensiv stimmte die Leistung. Nach vorne kam die Tormaschinerie richtig gut ins Rollen: Besonders Femke Bornhorn (neun Tore), Carla Nikolaus (sieben) und Lisa Meyer (sechs) zeigten sich treffsicher. Zwischenzeitlich führte die HSG mit 15 Toren und brachte einen deutlichen Erfolg ins Ziel.

Trainer Volker Krems war zufrieden: „Wir haben richtig stark verteidigt, gut kombiniert und mannschaftlich geschlossen agiert.“ Im Hinblick auf die klare Niederlage in der Vorwoche in Hildesheim sieht der Trainer seine Mannschaft verbessert: „Natürlich war der Gegner letzte Woche etwas stärker, aber wir hatten heute viel mehr Tempo drin. Auch unser Positionsspiel war deutlich besser.“ Dass die HSG auch in der Breite gut aufgestellt ist, zeigt sich daran, dass alle 14 Kader-Spielerinnen zum Einsatz kamen. Dennoch ging zu nie die Ordnung verloren.

Die beiden HSG-Trainer können ohne Qualitätsverlust durchwechseln – das könnte in der höheren Spielklasse noch zu einem entscheidenden Faktor werden. Als Aufsteiger treten die HSG-Damen zwar in den meisten Partien als Außenseiter an. Trainer Krems zeigt sich mit Blick auf die kommenden Aufgaben aber optimistisch: „Wenn wir so spielen wie heute, dann ist gegen jeden Gegner etwas drin.“


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