Alschner erleidet Kreuzbandriss Junior Panthers: Köpfe frei vor der Bundesliga-Heimpremiere

Hofft, dass ihr Team unverkrampft ins erste Heimspiel geht: Junior-Panthers-Trainerin Constanze Wegner. Archivfoto: André HavergoHofft, dass ihr Team unverkrampft ins erste Heimspiel geht: Junior-Panthers-Trainerin Constanze Wegner. Archivfoto: André Havergo

Osnabrück. Bühne frei für die Junior Panthers: Die U-18-Basketballerinnen des Osnabrücker Sportclubs fiebern ihrer Heimpremiere (So., 12.30, Halle A) in der Nachwuchs-Bundesliga gegen das Team „Steelfire 3-2-1“ entgegen.

Der Gegner, eine Kooperation der Ruhrpott-Klubs Herne, Bochum und Hagen, bringt Sarah Polleros mit. Die 17-Jährige misst 1,85 Meter und hat für Herne schon erste Einsätze in der Frauen-Bundesliga absolviert. „Sie ist eine echte Bank, groß athletisch. Das ist die Spielerin, die es zu stoppen gilt“, sagt OSC-Trainerin Constanze Wegner. Der Fokus ist klar, aber die anderen Gästespielerinnen will sie nicht unterschätzen. „Jede kann mal einen Sahnetag haben“, sagt sie.

Ihrem Team steckt noch der Kreuzbandriss von Thea Alschner in den Köpfen, die nun auf den großen Positionen fehlt. „Jetzt müssen die anderen Gas geben und ihre Chance nutzen“, hofft Wegner darauf, dass die Köpfe schnell wieder frei sind und der mentale Neustart gelingt. „Herne ist nicht mehr das Herne aus der Vorsaison und wir sind nicht mehr das Osnabrück aus der Vorsaison“, sieht Wegner die Karten neu gemischt. Wenn sich ihr Team darauf einlässt, „dann ist auch der erste Heimsieg möglich“, ist sie überzeugt.

Die Steelfire-Mädchen mussten nach ihrem Auftaktsieg in Hürth eine Niederlage gegen Spitzenreiter Metropol Girls aus Recklinghausen hinnehmen, während der OSC einen 55:53-Sieg vom Saisonstart im Rücken hat.


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