Laufserie startet in Gretesch Karsch und Palmowski jubeln zum Ossen-Cross-Auftakt

Von Peter Vorberg

Auf ins Gelände: In Gretesch sind die Läufer in die Ossen-Cross-Serie gestartet. Foto: Stefan GelhotAuf ins Gelände: In Gretesch sind die Läufer in die Ossen-Cross-Serie gestartet. Foto: Stefan Gelhot

Osnabrück. Es war rutschig, es gab Anstiege: Die 266 Teilnehmer des 7. Gretesch-Cross bekamen zum Auftakt der L&T-Ossen-Cross-Serie all das geboten, was das Laufen im Gelände zu einer Herausforderung macht. Die bewältigten Dustin Karsch und Jana Palmowski auf der Langstrecke am besten und trugen sich als Erste in die Siegerlisten 2019 ein.

Die Triathlonabteilung der TSG Burg Gretesch hatte im Waldgebiet rund um das „Proaktiv“-Fitnesscenter gute Bedingungen hergestellt. Cheforganisator Oliver Voges durfte trotz weniger Startern als im Vorjahr nach den Siegerehrungen ein positives Fazit ziehen. „Es gab super Zeiten, allen hat das wieder riesig Spaß gemacht. Wir sind jetzt schon motiviert fürs nächste Jahr.“

In familiärer Atmosphäre waren es vor allem Dustin Karsch (OTB) sowie das Laufteam der LG Osnabrück, allen voran Linus Vennemann und Nils Huhtakangas, die für die Highlights sorgten. Über die Mittelstrecke (4,2 km) kam Vennemann in 14:53 Minuten als Erster vor Huhtakangas (15:15) ins Ziel, der bei seinem zweiten Start über die 7,4 km-Langdistanz Karsch (26:43) den Vortritt lassen musste und ein weiteres Mal Platz zwei belegte (27:57). Alle drei streben in den kommenden Wochen hohe Ziele an. 

Gretesch als Vorgeschmack auf die Europameisterschaft

„Das war ein gutes Training, ich bereite mich auf die Landesmeisterschaft im Halbmarathon in vier Wochen vor. Gegen Nils zu laufen macht immer Spaß“, meinte Karsch, der bereits am Morgen einen Wettkampf in Hilter absolviert und dabei das Jedermannrennen über fünf Kilometer gewonnen hatte. Vennemann, der zur nationalen Spitze im Mittelstreckenbereich bei den Junioren zählt, peilt gar eine Teilnahme bei der Cross-Europameisterschaft Anfang Dezember an. „Mein Fokus liegt auf den Qualifikationsrennen in Pforzheim und Darmstadt. Für die Cross-Saison war das hier ein guter Einstieg.“ Das gleiche Programm will Huthakangas absolvieren. „Meine Form ist sehr gut. Ich bin letzte Woche rund 90 Kilometer gelaufen und es hat trotzdem Spaß gemacht. Zweimal Platz zwei, alles kein Problem“, so Huthakangas, der mit seinen LGO-Kollegen laut Trainer Anton Siemer im Februar bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Cross um den Titel mitlaufen kann.

Palmowski siegt und verteilt Komplimente

Die Frauenrennen dominierten Starterinnen aus Westfalen. Über 4,2 km gewann Carla Habighorst (LC Solbad Ravensberg, 18:14) vor Christin Kulgemeyer (OTB, 18:32). Über 7,4 km lief die Ankumerin Jana Palmowski, die inzwischen für den SV Brackwede startet, in Abwesenheit der Ossencross-Vorjahressiegerin Marie Lienemann auf Platz eins (33:41 Minuten) vor Sabine Engels (Ravensberg, 35:17). „Schön, dass es die Serie gibt. So viele Crossläufe gibt es ja nicht mehr“, verteilte Palmowski Komplimente an den Veranstalter. Die Kinder- und Jugendrennen verliefen stimmungsvoll und hatten schnelle Sieger, wie zum Beispiel den zwölfjährigen Mika Pikutzki (TuS Bad Essen), der über 1500 Meter bei der U14 in 7:02 Minuten nicht zu schlagen war.

Weiter geht es mit Teil zwei des Ossen-Cross-Cups am 3. November in Melle.


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