59:46-Heimsieg über Grünberg Der Knoten der Panthers Academy platzt im dritten Versuch

Von Ansgar Maßbaum

Erfolgreich bei ihrem Comeback nach Verletzungspause: Emma Eichmeyer (am Ball). Archivfoto: Helmut KemmeErfolgreich bei ihrem Comeback nach Verletzungspause: Emma Eichmeyer (am Ball). Archivfoto: Helmut Kemme

Osnabrück. Der Knoten ist geplatzt. Nach zuvor zwei deutlichen Auswärtsniederlagen, feierte die Panthers Academy bei ihrer Heimpremiere in der 2. Frauenbasketball-Bundesliga einen verdienten 59:46-Sieg (29:22) über die Bender Baskets Grünberg.

Die Freude bei Trainerin Constanze Wegner und ihrem Team war dementsprechend groß und der Jubel nach dem Abschlusspfiff ausgelassen. „Oh wie ist das schön“, skandierte eine Traube Fans unter den 150 Zuschauern nach dem ersehnten Coup. Unten auf dem Parkett tanzten die Spielerinnen im Kreis. Wegner wusste, bei wem sie sich zu bedanken hatte: „Die gesamte Mannschaft hat heute super abgeliefert. Nur so können wir Erfolg haben“, strahlte die 29-jährige, für die es der erste Sieg als Zweitliga-Coach war. 

Auch wenn im Spiel nicht immer alles gelang, so war das Engagement und die hautenge Defense von Sekunde eins der Schlüssel zum Spiel, wie Kapitänin Julia Dzeko feststellte. „Wir haben eine gute Ganzfeldpresse gespielt und sind über die Abwehrarbeit auch gut in unser Angriffspiel gekommen. Ich bin sehr stolz auf die heutige Leistung.“

Mit 15 Zählern (vier Dreier) war sie erfolgreichste Schützin ihres Teams. Neun von 19 Dreier-Versuche fanden gegen die Hessinnen ihr Ziel. Alle neun eingesetzten Spielerinnen trugen sich in die Scorerliste ein. Nur 46 zugelassene Punkte und das gewonne Reboundverhältnis von 28/25 sprechen eine klare Sprache. Auch die Jüngste im Team, die gerade einmal 15 Jahre alte Frieda Bühner, fasste sich immer wieder ein Herz, erzielte starke zehn Punkte und pflückte mit neun Rebounds die meisten abspringenden Bälle vom Korb.

„Das war heute ganz wichtig – zumal wir ohne Tessa Strompen, Marie Ovelgönne, Cierra Coffin und Larissa Ellermann spielen mussten. Alle müssen ihre Leistung abrufen, egal wer aufläuft. Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung“, resümierte Trainerin Wegner.


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