Derby in der Handball-Landesliga HSG Osnabrück und Bissendorfs Reserve wollen aufs Tempo drücken

Derbyzeit in Osnabrück: Die Landesliga-Handballer der HSG empfangen am Samstag den TV Bissendorf-Holte II und Hauke Rehme-Schlüter (links), der früher auch schon das HSG-Trikot trug. Archivfoto: André HavergoDerbyzeit in Osnabrück: Die Landesliga-Handballer der HSG empfangen am Samstag den TV Bissendorf-Holte II und Hauke Rehme-Schlüter (links), der früher auch schon das HSG-Trikot trug. Archivfoto: André Havergo

Osnabrück. In der Handball-Landesliga steht das nächste Derby bevor, und es dürfte nicht langweilig werden: Sowohl die HSG Osnabrück als auch die Reserve des TV Bissendorf-Holte setzt am Samstag (18 Uhr) auf Tempo.

„Die nächsten beiden Spiele werden richtungsweisend, ob es für uns weiter nach oben oder Richtung Mittelfeld geht“, sagt Hauke Rehme-Schlüter, Spielertrainer bei den Landesliga-Handballern des TV Bissendorf-Holte II. Das erste dieser Spiele führt den 27-Jährigen an diesem Samstag (18 Uhr) zum Ex-Club HSG Osnabrück.

TVB-Reserve nach drei Spielen ungeschlagen

Nach drei Spielen sind die Bissendorfer noch ungeschlagen. Platz zwei ist der Lohn. „Das Spiel gegen Jever war gut, damit war ich sehr zufrieden“, sagt Rehme-Schlüter über den jüngsten 34:28-Erfolg. Nun geht es nach Osnabrück. „Ich kenne noch viele Spieler aus meiner Zeit bei der HSG und habe so häufig in der Halle gespielt“, freut sich Rehme-Schlüter auf das Wiedersehen, das „auf jeden Fall“ immer noch besonders für ihn ist. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass die beengten Verhältnisse in der OSC-Halle das Spiel schneller machen. Nach Toren und Fehlwürfen ist der Ball flott wieder im Spiel. „Das kommt uns eher entgegen“, hofft er, „Osnabrück ist keine Halle, in der wir ungern spielen“. 

HSG will das Tempo anziehen

Für die HSG ist das Derby wie ein Neustart. Nach dem Sieg im ersten Saisonspiel folgten zwei spielfreie Wochen. „Wir haben die Zeit ganz gut genutzt und weiter am Feinschliff gearbeitet“, sagt Mirco Wolter, der sich nach einem Achillessehnenriss vorerst auf die Traineraufgaben konzentriert. Ein Großteil der Spieler aus der Vorsaison ist geblieben. Da schaffte die HSG mit Mühe den Klassenerhalt. Dieses Mal wollen es die Osnabrücker nicht so spannend machen. Wolter will das Tempospiel wiederbeleben, das in der vergangenen Saison „ein bisschen verloren gegangen“ ist.

Rehme-Schlüters Wackler sollen die HSG nicht erneut nass machen

Beim Auftaktsieg gegen GMHütte sei das schon ganz gut gelungen. „Daran gilt es anzuknüpfen“, sagt Wolter, „wir wollen das Tempo hochhalten und aus einer soliden Defensive zu einfachen Toren kommen“. Aus alten Zeiten weiß er um Rehme-Schlüters Stärken, bis 2015 spielten beide bei der HSG zusammen. „Hauke ist ein Topmann, torgefährlich. Mit seinen Wacklern hat er uns in den vergangenen Jahren schon ordentlich nass gemacht, aber er hat auch unter Druck noch das Auge für seine Mitspieler. Wir sind auf ihn eingestellt, werden aber die anderen Bissendorfer nicht aus den Augen lassen“, sagt Wolter.


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