Im Spring- und Vielseitigkeitsreiten Reitertrio startet bei Nachwuchs-EM in den Niederlanden

Startet bei der Nachwuchs-EM im niederländischen Maarsbergen: Vielseitigkeitsreiterin Gesa Staas. Foto: FN/Martin FörsterStartet bei der Nachwuchs-EM im niederländischen Maarsbergen: Vielseitigkeitsreiterin Gesa Staas. Foto: FN/Martin Förster

Osnabrück. In dieser Woche finden finden in der Niederlande die Nachwuchseuropameisterschaften im Springreiten (10. bis 14. Juli in Zuidwolde) und in der Vielseitigkeit (11. bis 14. Juli in Maarsbergen). Mit Max Haunhorst vom Reitvetein St. Martinus Hagen und Matthis Westendarp vom Reit- und Fahrverein Rulle sind zwei Nachwuchsspringreiter sowie mit Gesa Staas aus Bramsche eine Vielseitigkeitsreiterin dabei.

Die Vielseitigkeit besteht aus den drei Teilprüfungen Dressur, Geländeritt und Springen. Für Staas, die im PSV Löningen-Ehren reitet, ist der Start in Maarsbergen nicht die erste EM. Vor zwei Jahren war die 19-Jährige bereits im irischen Millstreet dabei und sicherte sich im Einzel mit ihrem Toppferd St. Stacy bei den Junioren (U18) die Silbermedaille. Mit der Mannschaft gewann sie sogar Gold. „Das war eine sehr schöne Sache damals“, sagt Staas, die sich sehr über ihre Nominierung bei den Jungen Reitern (U21) für die anstehende EM gefreut hat.

"Gute Performance abliefern"

Für das Turnier hat sich die Bramscherin keine bestimmtes Ziel gesetzt. „Ich möchte insgesamt einfach eine gute Performance abliefern und gut und gesund durch die Prüfungen kommen.“ Am Donnerstag und Freitag steht die Dressur auf dem Programm. Am Samstag folgt der Geländeritt, ehe die EM am Sonntag mit Springen endet. „Es ist eine Herausforderung, dass man gegen die Reiter, gegen die man sonst antritt, zu einem Team zusammenwachsen muss. Aber es eine Herausforderung, die Spaß macht“, sagt Staas.

Mit Chaccara bei der Nachwuchs-EM: Max Haunhorst. Foto: Helmut Kemme

Haunhorst stapelt tief

Für die Springreiter geht die Europameisterschaft einen Tag eher los. Der 18-jährige Haunhorst startet mit seinem Pferd Chaccara bei der U21. Von Mittwoch bis Freitag steigt der Hagener bei drei Springen in den Sattel und hofft, sich für das Einzelfinale am Sonntag zu qualifizieren. „Das wäre schon schön. Aber es gehört auch viel Glück dazu“, sagt Haunhorst, der seine Ziel lieber etwas defensiver formuliert. Bei den Jungen Reitern trifft er auf viele Konkurrenten, die er noch aus der U18 kennt. „Es sind jetzt auch ein paar Ältere dabei, die stärker sind. Aber generell ist eine EM immer etwas besonderes, weil man für Deutschland reitet und viele Freunde vor Ort sind.“ Haunhorst startet zudem mit Niklas Betz aus Kirkel, der Bereiter auf dem Hof Haunhorst ist, im Mannschaftswettbewerb. Dort fällt die Entscheidung schon am Freitag.

Mit Stalido bei der Nachwuchs-EM: Matthis Westendarp. Foto: Helmut Kemme

Westendarp selbstbewusst

Eine Altersklasse darunter geht der Wallenhorster Westendarp bei den Junioren mit seinem Pferd Stalido an den Start. „Ich habe mich riesig über die Nominierung gefreut“, sagt der 17-Jährige, der bei den Future Champions in Hagen im Juni gute Leistungen gezeigt hatte. „Ich hoffe, dass ich wie vergangenen Jahr im Finale bin. Ich möchte mich von meiner besten Seite. Ich hoffe, dass mein Pferd gut springt. Dann versuche ich, vorne mitzureiten“, sagt der Wallenhorster selbstbewusst. Nach einem ersten Zeitspringen am Mittwoch folgt am Freitag der Mannschaftswettbewerb. Am Sonntag ist das Einzelfinale für die sich die besten 30 Reiter qualifizieren. „Es ist schön, sich mit den besten Reitern zu messen und einfach die Euro zu erleben“, spricht Westendarp von einem insgesamt großen Teamgedanken, der bei einer Europmeisterschaft vorherrscht.


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