Dressurreiterin aus Wallenhorst Westendarp feiert gelungenes Debüt bei Horses & Dreams

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Erfolgreicher Start bei Horses & Dreams: Dressurreiterin Alexa Westendarp holte beim Auftakt des Nürnberger Burg-Pokals den 10. Platz. Foto: Helmut KemmeErfolgreicher Start bei Horses & Dreams: Dressurreiterin Alexa Westendarp holte beim Auftakt des Nürnberger Burg-Pokals den 10. Platz. Foto: Helmut Kemme
Helmut Kemme

Hagen. Dressurreiterin Alexa Westendarp hat am Donnerstag ihr Debüt beim internationalen Reitturnier Horses and Dreams gefeiert. Die Wallenhorsterin sicherte sich beim Auftakt des Nürnberger Burg-Pokals den 10. Platz und startet damit am Samstag bei der Qualifikation für das Pokalfinale.

„Für mich war es total schön hier dabei zu sein. Das Wetter war top und mein Pferd war richtig gut drauf“, sagte die 21-Jährige vom Reit- und Fahrverein Rulle. Mit ihrem Ergebnis von 69,293 Prozent war die junge Reiterin dennoch nicht ganz zufrieden. „Ich habe ein paar Fehler gemacht, die man aber relativ schnell abstellen kann. Ich hätte gerne die 70-Punkte-Marke geknackt, am Ende gehört aber auch immer ein Quäntchen Glück dazu“, sagte Westendarp.

Dass sie gleich bei ihrer Premiere am Borgberg die Finalqualifikation erreichte, freute die Dressurreiterin, die am Hof Kasselmann eine Ausbildung zur Bereiterin absolviert, umso mehr. Westendarp: „Das Teilnehmerfeld in Hagen ist sehr stark – mit tollen Pferden und tollen Reitern.“ Als Zehntplatzierte ist Westendarp eine von zwölf Startern am Samstag.

Foto: Helmut Kemme

Den Sieg als auch auch den zweiten Platz sicherte sich derweil Helen Langehanenberg, die mit Vayron (74,927 Prozent) und Frank Sinatra (73,585 Prozent) zwei überzeugende Durchgänge ablieferte. Den dritten Platz eroberte Annabel Frenzen mit Kiefferhof's Imperius (72,976 Prozent).  (Lesen Sie auch: Horses & Dreams 2019 – Mansur gewinnt Einlaufspringen)

Hagener Wandres gewinnt Grand Prix de Dressage

Mit Lokalmatador Frederic Wandres setzte ein weiterer Reiter aus der Region ein Ausrufezeichen. Der gebürtige Hagener setzte sich im Grand Prix de Dressage mit seinem Pferd Duke of Britain (73,848 Prozent) vor dem Schweden Patrik Kittel (73,022 Prozent) und dem Niederländer Diederik van Silfhout (72,652 Prozent) durch. Für Wandres, der nach zwei Weltcupsiegen im vergangenen Jahr in den deutschen Perspektivkader der Dressurreiter berufen wurde, war der Sieg ein gelungener Auftakt am Borgberg. „In Hagen schließt sich für mich der Kreis. Vor zwei Jahren haben Duke und ich hier angefangen. Das war für mich etwas Besonderes", sagte Wandres. „Ich hatte in der ganzen Prüfung ein gutes Gefühl. Duke ist ein Pferd auf das ich mich immer verlassen kann", sagte der Hagener, der sich durch seinen Erfolg für die am Sonntag stattfindende Grand Prix Kür qualifizierte.

Haunhorst wird Sechster

Bei den Springreitern setzte sich Julien Epaillard mit Safari aus Frankreich (null Fehler/62,28 Sekunden) vor Katrin Eckermann mit Okarla (null/65,77) und Holger Wulschner mit Cha Cha Cha (null/66,10) durch. Der Franzose hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass die Finalteilnahme des Großen Preises am Sonntag (CSI4*) sein vorrangiges Ziel sei. Doch bereits bei seinem ersten Auftritt zeigte der 41-Jährige einen überzeugenden Auftakt.

Julien Epaillard. Foto: Helmut Kemme

Der Hagener Max Haunhorst holte mit Crueger dank eines fehlerfreien Ritts einen respektablen sechsten Platz (67,48). Bereits beim Auftaktspringen am Mittwoch überzeugte Haunhorst, als er mit Chaccara den fünften Platz belegte.









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