Potratz wieder im Panthers-Kader OSC-Spiel in Rotenburg wird zur logistischen Herausforderung

Von Johannes Kapitza und Malte Schlaack

Wie im Hinspiel soll Annemarie Potratz auch am Samstag bei den Hurricanes wieder für die Panthers auflaufen. Archivfoto: Stefan GelhotWie im Hinspiel soll Annemarie Potratz auch am Samstag bei den Hurricanes wieder für die Panthers auflaufen. Archivfoto: Stefan Gelhot

Osnabrück. An diesem Samstag (18.30 Uhr) können die Girolive-Panthers alle Zweifel beseitigen und in die Playoffs einziehen. Selbst eine Niederlage mit 34 Punkten bei den Avides Hurricanes in Rotenburg könnten sich die OSC-Frauen leisten. Dieses Szenario ist für den Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga allerdings keine Option – auch wenn die Panthers mit kleinem Kader anreisen.

Das Wochenende hat es logistisch in sich: Die OSC-Reserve ist Tabellenführer der 1. Regionalliga und tritt beim Dritten SC Rist Wedel an (Samstag, 19.30 Uhr). Für die U 18-Mädchen beginnen beim TuS Lichterfelde die Playoffs in der Nachwuchs-Bundesliga (Sonntag, 15.30 Uhr). 

Quartett bei der Reserve, junges Duo bei der U18

„Wir haben eine Lösung gefunden, um das Optimale herauszuholen“, sagt Panthers-Trainer Mario Zurkowski. Julia Dzeko, Esther Borchers, Tessa Strompen und Frieda Bühner sind für die Reserve abgestellt. Das Nachwuchs-Duo Strompen/Bühner reist von Wedel aus weiter nach Berlin. Dafür fährt Annemarie Potratz mit nach Rotenburg und soll ihr achtes Saisonspiel für die Panthers bestreiten.

Pokal und Playoffs rücken näher: So geht’s weiter für die Panthers
16. Februar Rotenburg/Scheeßel - Panthers 
24. Februar Panthers - Krofdorf
3. März Panthers - Halle
9. März Bad Homburg - Panthers
17. März Panthers - Alba Berlin
23./24. März Pokal-Top-Four
ab 30./31. März Playoffs

Hurricanes noch im Rennen um einen Playoff-Platz

Nach dem 73:47-Erfolg im Spitzenspiel gegen die Bergischen Löwen reisen die Panthers mit großem Selbstbewusstsein zu den Hurricanes, die als Fünfter im Rennen um einen Playoff-Platz durch den verlorenen direkten Vergleich die schlechteren Karten gegenüber den punktgleichen Bad Homburgerinnen haben, aber noch Hoffnungen hegen. „Rotenburg hat zuletzt mit fünf Siegen eine starke Serie hingelegt“, sagt Zurkowski. 

Ein Trio trägt das Spiel der Hurricanes

Die Panthers wissen um die Stärken des Gegners: Pia Mankertz, Kama Griffitts und Alecia Cooley sind die Säulen im Hurricanes-Spiel. „Diese drei müssen wir kontrollieren und offensiv unser Spiel durchdrücken“, sagt der Panthers-Trainer, der auch mit nur neun Spielerinnen auf der Bank optimistisch ist: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken.“

Rotenburg-Coach: Panthers können sich nur selbst im Weg stehen

Für Rotenburgs Trainer sind die Kräfteverhältnisse klar: Die Panthers „sind das stärkste Team der Liga und Aufstiegsfavorit Nummer eins. Sie können Tempo und Druck über 40 Minuten hochhalten und haben das Hinspiel zurecht so deutlich gewonnen. Sie können sich nur selbst im Weg stehen.“


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