Ehrenamtliches Engagement in Belm Isabel Saremba leitet mit 21 Jahren die Rope-Skipping Abteilung

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Isabel Saremba leitet die Rope-Skipping-Abteilung seit drei Jahren. Foto: David EbenerIsabel Saremba leitet die Rope-Skipping-Abteilung seit drei Jahren. Foto: David Ebener

Belm. Fast zehn Stunden die Woche widmet sich Isabel Saremba dem Nachwuchs bei Concordia Belm-Powe. Dabei könnte sich die 21-Jährige selbst noch zum Nachwuchs zählen. Doch Saremba steht bereits vor großen Aufgaben: Seit drei Jahren leitet sie die Rope-Skipping-Abteilung.

Isabel Saremba hat viel zu tun, vor allem mit Kindern: Die 21-Jährige absolviert eine Ausbildung zur Erzieherin, jobbt als Babysitterin und bringt nebenbei rund 40 Kindern und Jugendlichen beim SV Concordia Belm-Powe das Rope Skippen bei. Mit 18 Jahren übernahm die Belmerin die Verantwortung für die Abteilung.

Mit 21-Jahren Abteilungsleiterin

Es habe sich einfach ergeben, meint die 21-Jährige. Die damalige Abteilungsleiterin Petra Foth wollte 2016 aufhören und Saremba hatte gerade ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim SVC beendet. „Durch das FSJ war ich gut darauf vorbereitet“, sagt sie und ergänzt: „Als junger Mensch und aktiver Sportler habe ich auch einen guten Zugang zu den Kindern und Jugendlichen.“

Bei den älteren Jugendlichen springt und trainiert Saremba auch selbst mit. Seit Gründung der Rope-Skipping-Abteilung 2009 ist die 21-Jährige dabei. „Ich war in der Turnabteilung und wollte etwas Neues probieren“, blickt sie zurück. Bis heute nimmt sie regelmäßig an Wettkämpfen teil. Saremba gefällt die Vielseitigkeit des Sports. Im Training schätzt sie die Abwechslung: „Ich arbeite mit kleinen Kindern in der Krippe. Beim Rope Skipping habe ich auch Kontakt zu älteren Kindern.“ Und dann ist da noch das Kinderturnen, das Saremba ebenfalls beim SVC betreut. Bis zu zehn Stunden die Woche steht sie insgesamt in der Halle, dazu kommen noch organisatorische Aufgaben.

Unterstützung von der TSG Burg Gretesch

Im Januar nahmen diese fast überhand. Der SVC richtete unter ihrer Leitung die Rope-Skipping-Landesmeisterschaft aus. „Da musste ich natürlich viel telefonieren“, blickt Saremba zurück, „aber ich hatte auch viel Unterstützung von den FSJlern und dem Verein.“ Wenn es doch mal stressig wurde, konnte sie sich auf die Unterstützung der Rope Skipper von der TSG Burg Gretesch verlassen. Die Abteilungsleiterin Britta Szypulski sei eine große Hilfe. „Ich kann sie immer anrufen, wenn ich eine Frage habe“, sagt die Belmerin.

Auch wenn Saremba zu den jüngsten Ehrenamtlichen gehört, ist sie überzeugt, dass sich wieder mehr junge Menschen engagieren. Beim SVC blieben immer mehr FSJler, auch als Abteilungsleiter. „Man entwickelt sich persönlich weiter und wird verantwortungsbewusster“, sagt sie.

Mehr Mitglieder

Für ihre Abteilung wünscht sich Saremba ebenfalls, dass sie sich weiterentwickelt. Mehr Aufmerksamkeit für den Sport und mehr Mitglieder wünscht sie sich. Dafür wird sie weiter als gutes Vorbild vorangehen und Woche für Woche in der Halle stehen.. Falls noch etwas Zeit bleibt, widmet sie sich ihrem Hobby: der Fotografie.

Zur Sache

Rope Skipping
Die wörtliche Übersetzung des Begriffes „Rope Skipping“ bedeutet nach dem Wörterbuch nichts anders als Seilspringen. Einst ein Kinderspiel, hat sich „Rope Skipping“ vor etwa 20 Jahren zu einer Wettkampfsportart entwickelt. Tricks, akrobatische und tänzerische Elemente sowie passende Musik zeichnen die Sportart aus. „Rope Skipping“ ist dem deutschen Turnerbund angegliedert. Es werden Einzel-und Mannschaftswettkämpfe ausgetragen.



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