Fünfter Sieg im fünften Spiel Viel Arbeit: Girolive-Panthers schlagen Grünberg 91:57

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Ein hartes Stück Arbeit war der fünfte Saisonsieg für Jenny Strozyk (am Ball) und die Panthers. Foto: Helmut KemmeEin hartes Stück Arbeit war der fünfte Saisonsieg für Jenny Strozyk (am Ball) und die Panthers. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Die Girolive-Panthers Osnabrück haben in der 2. Basketball-Bundesliga ihren fünften Sieg im fünften Spiel gefeiert. Gegen die Bender Baskets Grünberg begannen die OSC-Frauen stark und mussten sich dann aber durch längere Durststrecken beißen. Am Ende siegten sie dennoch deutlich mit 91:57.

Nach 30 Sekunden saß Sarah Olsons erster Dreier, nach fünf Minuten war der Panthers-Vorsprung trotz einiger unsauberer Flüchtigkeitsfehler auf 12:2 angewachsen. Die Panthers verteidigten ordentlich, aber nicht überragend. Trotzdem gelang den Gästen erschreckend wenig. Nur drei von 15 Versuchen aus dem Spiel heraus und einer von vier Freiwürfen brachten Punkte. Die Wurfquote der Panthers fiel besser aus (56 Prozent aus dem Spiel, 100 Prozent von der Freiwurflinie), und wenn ein Wurf mal nicht ins Ziel traf, dann holten sich die OSC-Frauen den Rebound. Mit 24:7 endete das erste Viertel.

OSC-Durststrecke bringt Grünberg zurück ins Spiel

Zwei Baskets-Punkte mit Ablauf der Wurfuhr und ein Offensivfoul ärgerten Panthers-Trainer Mario Zurkowski. Wenig später kassierte er ein technisches Foul. Seinen Team half das nicht. Das Polster schmolz auf 24:16, bevor Brianna Rollerson per Freiwurf wenigstens die 3:22 Minuten dauernde Durststrecke beendete. Die Gäste kamen noch einmal näher heran (25:20/14. Minute), aber innerhalb von 42 Sekunden sorgte ein 8:0-Lauf wieder für ein 13-Punkte-Polster. Langsam kehrte der Fokus zurück. Der Lohn für eine aggressivere Deckung war immerhin ein 17-Punkte-Vorsprung zur Pause (44:27).

Dölle sichert den Panthers-Vorsprung

Mit zwei Olson-Freiwürfen und einem Dreier von Milica Milosev begann das dritte Viertel gut. Dann aber zeigten die Panthers wieder Schwächen bei den Defensivrebounds und im offensiven Passspiel. Acht Punkte in Folge gelangen Grünberg. Vor allem der fleißig arbeitenden Rollerson und der Treffsicherheit von Tonia Dölle war es zu verdanken, dass der Abstand wieder wuchs (59:37/27.). Vor dem Schlussabschnitt führte der OSC 61:43.

Grünberg geht die Kraft aus

In den letzten zehn Minuten mussten die eh schon mit knappem Kader angereisten Gäste auch noch ohne A'Lexxus Davis auskommen. Mit Melina Knopp als Aktivposten eröffnete der OSC erneut mit einem 5:0-Start. In der Folge mussten auch Rowie Jongeling (OSC) und Isabell Meinhart (Grünberg) nach ihrem fünften Foul vorzeitig runter, obwohl es keine ruppige Partie war. Allen Kraftverlusten zum Trotz kämpften die Baskets, hatten aber nicht mehr viel zuzusetzen. Amy Patton war am Ende stehend k.o. Die Panthers kamen auch ohne Knopp, für die das Spiel nach fünf Fouls ebenfalls vorzeitig endete, zum fünften Sieg in der Saison. Olson traf mit ihrem vierten Dreier zum 85:57 (39.), Milosev setzte den Schlusspunkt zum 91:57.


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