Nachwuchs nervenstark Hagener Reiter Haunhorst holt mit dem Team EM-Bronze

30.07.2014, 16:41 Uhr

ieg Arezzo. Nachdem die Jungen Reiter und Junioren bei der Europameisterschaft der Nachwuchsspringreiter im italienischen Arezzo in der Mannschaftswertung bereits Medaillen holten, zog auch das „Children“-Team nach. Am Ende war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Deutschland und Frankreich. Im Stechen setzten sich die deutschen U14-Reiter durch und holten die Bronzemedaille. Im Team: Max Haunhorst vom Reitverein St. Martinus Hagen.

Spannender hätte der Finaltag kaum verlaufen können: Die Teams aus Österreich, Frankreich und Deutschland lagen vor dem Finalspringen fehlerfrei in Führung. Belgien hatte nur einen Zeitfehler auf dem Konto.

Pro Team gehen vier Reiter an den Start, die den Parcours möglichst schnell und fehlerfrei bewältigen müssen. Dass Max Haunhorst (Hagen) mit „Florida Lady Ixes“ und Beeke Carstensen (Sollwitt) mit „Venezia“ je einen Abwurf zu verzeichnen hatte, nahm dem deutschen U14-Team zunächst die Hoffnung auf eine Medaille. Doch auch Frankreich blieb nicht fehlerfrei und ein deutsch-französisches Stechen musste die Entscheidung um Platz drei bringen.

Die deutschen Nachwuchstalente um Bundestrainer Eberhard Seemann bewiesen Nervenstärke und setzten sich mit schnellen Zeiten und nur einem Fehler gegen die mit zwei Fehlern belasteten Franzosen durch. Damit war die Bronzemedaille im Mannschaftsspringen der „Children“ gesichert. Strafpunktfrei erkämpften sich die Österreicher Gold. Silber ging an das Team aus Belgien.

„Eine EM hat einen ganz besonderen Stellenwert“, berichtet Max Haunhorst, der in diesem Jahr bereits erfolgreich bei den Future Champions in Hagen an den Start gegangen ist. Dem 13-jährigen Bundeskaderathleten bleibt nun nur eine kurze Erholungsphase, bevor mit der Deutschen Meisterschaft bereits der nächste Saisonhöhepunkt ansteht.

Das Hagener Nachwuchstalent bestreitet übrigens seine letzte „Children“-Saison und wird im nächsten Jahr in der Junioren-Kategorie an den Start gehen. „Das wird zwar schwerer, aber ich freue mich drauf“, sagt Haunhorst.