Bewerbungen bis 29. Juni Wettbewerb: Auf der Suche nach den „Sternen des Sports“

Von Stefan Alberti | 09.06.2018, 11:00 Uhr

Die Teilnahme an diesem Wettbewerb sollte für jeden Sportverein eine Überlegung wert sein: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volks- und Raiffeisenbanken suchen erneut Projekte, Aktionen oder Vereinsangebote, die mit einem „Oscar des Breitensports“ ausgezeichnet werden können.

Die Initiative „Sterne des Sports“ gibt es bereits seit dem Jahr 2004. Seit diesem Zeitpunkt rufen auch regelmäßig die Volks- und Raiffeisenbanken aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück zur Teilnahme auf. Und so hoffen die Vorstände Heiko Engelhard (Volksbank Osnabrück) und Ralf Stolte (VR-Bank im Altkreis Bersenbrück) auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche Bewerbungen.

Dabei weist das Vorstands-Duo ausdrücklich darauf hin, „dass es auch um die alltäglichen Programme im Verein gehen kann“. Die Vereinsverantwortlichen müssten sich vor einer Bewerbung nicht den Kopf über ein spezielles Projekt zerbrechen. „Es sind oftmals nicht die sportlichen Spitzenleistungen, sondern das tolle Engagement, das den Alltag von uns allen bereichert. Genau dort wollen wir helfen und zeigen, dass wir den Menschen im Alltag nahe sind.“ Im vergangenen Jahr wurden exakt solche Projekte ausgezeichnet, die für die Preisträger vielleicht alltäglich sind: der TuS Haste für eine Inklusionsgruppe für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung; die TSG Burg Gretesch für das Heranführen des Nachwuchses an die Vereinsorganisation; der Breitensportclub in Osnabrück für den „Walking Bus“ (Senioren begleiten Kinder zur Schule).

„In der Region fest verankert“

Warum die Volks- und Raiffeisenbanken sich bei den „Sternen des Sports“ engagieren? „Weil der Vereinssport und die vielen Ehrenamtlichen eine wichtige Säule unserer Gesellschaft sind“, sagen Engelhard und Stolte. Dazu sei bekannt, dass die Förderung der Sportvereine mit öffentlichen Mitteln seit Jahren stagniere. Mehr noch: „Wir sind hier in der Region fest verankert. Über 75000 Menschen und damit ungefähr jeder sechste Einwohner in Stadt und Landkreis sind Mitglieder und damit die direkten Eigentümer unserer sechs Volksbanken.“ Schließlich lebe die genossenschaftliche Idee ja gerade von der Hilfe zur Selbsthilfe. „Hinzu kommt in diesem Jahr, dass Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen seinen 200. Geburtstag feiert.“ Ein Grund mehr, dass hoffentlich viele Bewerbungen eintrudeln.

Bewerbung via Internet

Und so funktioniert’s: Noch bis zum 29. Juni 2018 können sich Sportvereine mit einer kurzen Beschreibung der Aktion (gerne auch mit Fotos – was nicht zwingend erforderlich ist) auf den Internetseiten der Volks- und Raiffeisenbanken im Osnabrücker Land bewerben: www.volksbank-osnabrueck. de (Osnabrück), www.vbghb.de (Georgsmarienhütte-Hagen-Bissendorf), www.voba-eg.de (Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle), www.vbank.de (Bramgau-Wittlage), www.vrbank-bsb.de (Altkreis Bersenbrück) oder www.vbos-nordland.de (Osnabrücker Nordland). Ebenso ist eine Bewerbung über www.sterne-des-sports.de möglich. Eine Jury aus Vertretern des Regionalsports sichtet alle Bewerbungen und kürt die Sieger, die anschließend noch auf Landes- und Bundesebene ausgezeichnet werden könnten. Im besten Fall erntet ein Verein nicht nur Anerkennung, sondern insgesamt auch Preisgelder von bis zu 14000 Euro.