Urner fehlt in Uphusen Bersenbrück reist zum Lieblingsgegner

Niklas Oswald war gegen Lupo ein Aktivposten. Foto: Reinhard Rehkamp/FuPa.netNiklas Oswald war gegen Lupo ein Aktivposten. Foto: Reinhard Rehkamp/FuPa.net

Bersenbrück. Fußball-Oberligist TuS Bersenbrück möchte seinen positiven Trend fortsetzen und am Sonntag (15 Uhr) beim Turnerbund Uphusen den vierten Saisonsieg einfahren. Die Bilanz spricht klar für den TuS, der unter anderem auf den gesperrten Malik Urner verzichten muss.

„Nein, wir sind noch nicht stabil“, stellt Farhat Dahech klar. Zwar blieb der TuS beim 1:1 am letzten Wochenende gegen Lupo-Martini Wolfsburg zum dritten Mal in Folge ungeschlagen, dennoch sieht der Bersenbrücker Trainer weiter Mankos: „Wir verbaseln zu viele Chancen und fangen uns unnötige Tore. Gegen Lupo haben wir vor dem Spiel angesprochen, dass sie gerne Bälle von der Grundlinie in den Rückraum legen. Genau so ist das 1:1 gefallen. Wir müssen Stabilität in unsere Fähigkeiten bekommen.“ Ein weiterer Kritikpunkt sei das Nachrückverhalten bei Offensivaktionen: Niklas Oswald und Markus Lührmann sind gegen Lupo auf den Außen oft durchgekommen, im Zentrum fehlte es jedoch an Anspielstationen.

Am Sonntag reist die Dahech-Elf zu einem ihrer Lieblingsgegner, wenn man auf die vergangenen Duelle zurückblickt: Denn seit dem Bersenbrücker Aufstieg in die Oberliga endeten drei Begegnungen mit einem Sieg und drei unentschieden. „Das stimmt, wir haben immer ein gutes Ergebnis gegen sie erzielt. Aber Fußball ist kein Mathe, das hat keine Bedeutung für dieses Spiel“, mahnt Dahech.

Der Turnerbund aus dem Achimer Ortsteil steckte in den letzten Jahren oft im Abstiegskampf, konnte sich aber seit 2013 in der Oberliga halten. Im Sommer gab es in der Mannschaft von Trainer Fabrizio Muzzicato einen kleinen Umbruch und Leistungsträger wie Kevin Artmann, Sebastian Kmiec, Dennis Janssen und Sebastian Kurkiewicz verließen den Verein. In dieser Saison kommt besonders die Offensive noch nicht ins Rollen, die in acht Spielen gerade einmal fünf Tore erzielte – Ligatiefstwert. Aktuell steht Uphusen auf dem fünftletzten Tabellenplatz.

Die Bersenbrücker müssen am Sonntag weiter auf die verletzten Christoph Bollmann und Manuel Janzen verzichten. Malik Urner fehlt wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Lupo. Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Max Tolischus und Lincoln Assinouko. Das Tor wird wie in den vergangenen beiden Partien Niklas Groß hüten, der Bollmann bislang hervorragend vertreten hat. „Er macht das sehr gut und dirigiert viel. Er hat dazu gelernt und sich das Vertrauen von uns und der Mannschaft erarbeitet“, lobt Dahech den 22-Jährigen.

Der Bus nach Uphusen fährt am Sonntag um 11.45 Uhr vom Hasestadion ab.


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