Zzzooohhhrrr wird Deutscher Meister Rekordbeteiligung beim Ankumer Bratpfannenturnier

Von Burkhard Dräger

40 Teams haben sich mit viel Spielfreude die Bälle mit der Bratpfanne um die Ohren gehauen.Foto: Burkhard Dräger40 Teams haben sich mit viel Spielfreude die Bälle mit der Bratpfanne um die Ohren gehauen.Foto: Burkhard Dräger

Ankum. Mit einer Rekordbeteiligung wartete das 15. Ankumer Team-Tennis-Bratpfannenturnier in diesem Jahr auf der schönen Tennisanlage am Ankumer See auf. 40 Teams hatten gemeldet – Teilnehmerrekord! – und alle waren auch angetreten.

Die Hobbysportler waren teilweise von weither angereist, so zum Beispiel aus Köln – die „Grandes Cojones“ sind schon seit Jahren dabei –, aus Hamburg oder Dortmund, aber selbst aus München waren die „Claude Pfanne Damme“ gekommen, nur um bei diesem herausragenden Event dabei zu sein. Denn nur auf der Tennisanlage in Ankum wird der wahre Deutsche Meister im Bratpfannen-Team-Tennis ausgespielt.

Das bewährte Organisationsteam hatte die Veranstaltung wieder perfekt vorbereitet, und auch das Wetter spielte recht gut mit. Die wenigen kurzen Regenschauer zwischendurch konnten dem Spielbetrieb und der von Beginn an guten Stimmung keinen Abbruch tun. Schließlich mussten rund 165 Spiele à zehn Minuten in den nächsten Stunden durchgezogen werden. Doch erst einmal schrieben sich die alten und neuen Teams, es waren erfreulich viele neue Ankumer Teams mit dabei, in die Spielerliste ein.

Handelsüblich und Spiegelei-tauglich

Dann mussten die verschiedenen Bratpfannen vom Organisationsteam getestet und für spielberechtigt befunden werden, denn schließlich sollten es ja „handelsübliche“ Pfannen sein, in denen man noch ein Spiegelei braten kann.

Nachdem dann Till Lampe vom Orga-Team noch einige neue Spielregeln bekanntgegeben hatte, so unter anderem, dass sich die Titelträger des Vorjahres neue Partner suchen müssen und nicht mehr in der bisherigen Formation antreten dürfen, oder dass ab dem Halbfinale der Hauptrunde den Spielern die Bratpfannen von der Turnierleitung zugelost werden, begann der Spielbetrieb.

Foto: Burkhard Dräger

Auf fünf Plätzen wurde nun um jeden Ball gekämpft, mal mehr, mal weniger glücklich. Da standen nicht nur teils lustige Figuren auf dem Platz, mit umgehängten Blumenkränzen oder großen Blüten im Haar, da kämpften dann auch die „Knalltüten“ gegen die „Beasts“, „Ein Sack Zement“ gegen die „Krümelmonster“ oder „Reich & Schön“ gegen „Ajax Dauerstramm“. Und natürlich waren auch wieder die „Grandes Cojones“ aus Köln mit dabei, die es bis ins Halbfinale schafften.

Nach hartem Einsatz standen sich bei der Trostpfannenrunde „Dreifach B“ und „Claude Pfanne Damme“ gegenüber. Selbst hier in der Trostrunde wurde es ein spannendes Endspiel, das vom Team „Dreifach B“ am Ende ganz knapp gewonnen wurde. Bevor das Endspiel der Hauptrunde startete, wurden den Spielern die Pfannen zugelost, und Losfee Annika aus Hamburg machte das, assistiert von Turnierdirektor Torsten Klemm, ganz souverän. Da standen sich nun mit fremden Pfannen „One and a half men“ und „Zzzooohhhrrr“, die ewigen Zweiten, gegenüber.

Endlich in der Hall of Fame angekommen

Es wurde ein überaus spannendes, ja dramatisches Endspiel, denn anfangs lagen „Zzzooohhhrrr“ immer deutlich zurück, doch in einem sagenhaften Endspurt konnten sie den „One and a half men“ den Sieg noch aus der Pfanne reißen. Damit wurden Bob Fischer und Thomas Strudelmann mit ihrem Coach Steven Möller nun endlich erstmals Deutsche Meister im Bratpfannen-Team-Tennis und werden damit in die Hall of Fame des Ankumer Tennisvereins aufgenommen.

Den Meterpokal haben sich mit 25 Metern die „Batman“ ertrunken, und der Team-Meterpokal ging mit sagenhaften 46 Metern in diesem Jahr an die „Pan Cake Shooters“. Neben dem Organisationsteam gratulierte auch Ankums Bürgermeister Detert Brummer-Bange den siegreichen Teams und überreichte die entsprechenden Medaillen, Pokale und Sektflaschen – und für „Zzzooohhhrrr“ ein 30-Liter-Fass Bier. 


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